Sind sie schon unter uns?

„Sie könnten uns ins Gesicht starren, aber wir erkennen sie ganz einfach nicht“: Der britische Hofastronom Lord Martin Rees legt seine Theorien über Aliens vor.

Von Wolfgang Koydl, London

Steckt vielleicht mehr in der Taufliege, als unser kleiner Verstand vermutet? Sind Gespenster womöglich keine Erscheinungen verstorbener Menschen, sondern quicklebendige Außerirdische? Oder sind wir selbst mitsamt unserer gesamten Umwelt, den Kühlschränken, Mittelklassewagen und Einfamilienhäusern nur Zellen in einem gewaltigen Organismus, der alles menschliche Fassungsvermögen sprengt?

In derlei Einzelheiten verlor sich Lord Martin Rees zwar nicht, aber die jüngsten Bemerkungen des Vorsitzenden des britischen Wissenschaftsverbandes Royal Society haben die Tür zu verlockenden Spekulationen geöffnet. Denn der angesehene Wissenschaftler hat die These aufgestellt, dass wir unter Umständen von außerirdischer Intelligenz umgeben sind, diese aber mit unseren beschränkten menschlichen Fähigkeiten nicht erkennen können.

„Ich vermute, dass es Leben und Intelligenz da draußen in Formen geben könnte, die wir nicht wahrnehmen“, erklärte Rees. „So wie ein Schimpanse keine Quantentheorie versteht, könnte es sein, dass es Aspekte der Realität gibt, die jenseits der Fähigkeiten unseres Gehirns liegen. Sie könnten uns ins Gesicht starren, aber wir erkennen sie ganz einfach nicht.“

Rees, der nebenbei auch den Ehrentitel eines Hofastronomen der Königin trägt, richtete vor kurzem eine internationale Tagung über außerirdische Intelligenz aus. Es war das erste Mal, dass sich die Royal Society in ihrer 350-jährigen Geschichte mit dem Thema befasste. Rees warf dabei die Frage auf, ob die Entdeckung von Aliens irgendwo im All auf der Erde eher Furcht oder Entzücken auslösen würde. Eine Antwort ließ er offen.

Einer der renommiertesten Alienforscher, der amerikanische Astronom und Astrophysiker Frank Drake, vertrat jedoch auf dieser Tagung die Meinung, dass die Erde selbst und ihre Bewohner für fremde Lebensformen zunehmend unsichtbar werden könnten. Mit der Umstellung auf digitale Sendeformen im Fernsehen verblasse jene Strahlungssignatur, die von analogen TV-Signalen erzeugt werde und sich als eine 50 Lichtjahre große Hülle um den Planeten lege. Digitale Signale hingegen, sagte Drake, würden von möglichen Aliens nur als Rauschen wahrgenommen, hinter dem der Homo sapiens sich verstecken kann.

Quelle: Süddeutsche Zeitung  http://www.sueddeutsche.de/wissen/ausserirdische-lebensformen-sind-sie-schon-unter-uns-1.17480

Mehr zum Thema:

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