„Und wen es dürstet, der komme, wer will, der empfange lebendiges Wasser umsonst.“ ( Offenbarung 22, 17 )

Zitat:

Diese Aussagen decken sich mit der größten Verheißung Jesu Christi, die man im Johannes-Evangelium nachlesen kann ( Johannes 14, 16-17 ): „Und Ich werde den Vater bitten, und Er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll. Es ist der Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird.“ Man beachte bitte, dass Jesus Christus hier sagt, der Heilige Geist würde nicht nur bei einem, sondern auch in einem sein.

Und Jesus Christus spricht weiter ( Lukas 24, 49 ): „Und Ich werde die Gabe, die Mein Vater verheißen hat, zu euch herabsenden. Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet.“ Die Jünger mussten also warten, um den Geist zu empfangen … wie es denn auch heißt ( Apostelgeschichte 1, 4-8 ): „Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft … Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet Meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis an die Grenzen der Erde.“ Diese Verheißung der göttlichen Gnade, die der Gnadenquelle Jesu Christi entspringt, hatte sich am Pfingsttag erfüllt ( Apostelgeschichte 2, 1-4 ).

Um die Sendung Christi fortzusetzen, Seine Botschaft zu verkünden bis an die Grenzen der Erde, bis zum Ende der Welt, müssen die Christen ( das heißt „Geistgesalbte“ ) erfüllt sein vom Heiligen Geist … von einer „Geistausgießung„, die auch Taufe im Heiligen Geist genannt wird. ( Der Kirchenlehrer Bonaventura ( 1221-1274 ) schreibt hierzu: „Beten heißt die Gnade des Heiligen Geistes aus der überschwänglich süßen Quelle der Heiligsten Dreifaltigkeit schöpfen.“ )

Dieses Heil aus der Gnadenquelle Jesu Christi, der alles leitet und hell macht, beruft die Christen zu „Kinder Gottes ohne Makel“ … und zwar „mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation, unter der sie als Lichter in der Welt leuchten“ ( Philipper 2, 15 ) sollen: Das heißt, durch das Leben und Handeln der Christen soll das Licht und die Liebe Jesu Christi in der Welt ausstrahlen.

In diesem Sinne ist die Neuoffenbarung dazu ausersehen, den Menschen allmählich von materiellen Wünschen zu lösen und unter ihrem Einfluss nicht nur nach materiellen Vorteilen zu haschen, sondern auch nach unkörperlichen Dingen zu streben. Denn in der Neuoffenbarung heißt es, dass jedem zwei Wege offenstehen: Ein schmaler Pfad, der zur Erlösung führt, und eine breite Straße, die in Zerstörung endet. Das heißt: Jeder muss sich entscheiden, welchen Weg er einschlagen will.

Diese Anschauung, die sich in der einen oder anderen Form in jeder Religion findet, lässt jedem Menschen die Wahl, entweder nach spiritueller Entwicklung zu streben oder einem mehr materiellen Lebensstil anzuhängen … Und dies vor dem Hintergrund, dass – laut der Neuoffenbarung – alle Menschen dem gleichen Urquell entstammen: Denn alle Menschen tragen in sich den Zugang zur Stimme des Gewissens.

Aus dieser Erkenntnis heraus wird man sich also stets dessen bewusst sein, dass alle Menschen nur aus Nichtwissen heraus handeln, ganz gleich, was sie sagen oder tun oder wie sehr sie ihre spirituelle Natur vergessen oder wie sie sich benehmen.

Demnach lässt sich auch nur eine Haltung seinen Mitmenschen gegenüber einnehmen: Die des Verstehens! Man versteht, wer oder was sie sind. Man erblickt in ihnen Etwas, das sich hinter ihrer zeitgebundenen, augenblicklichen Persönlichkeit verbirgt. Ihre Unwissenheit erweckt das Mitleid in einem, und dieses Mitleid wiederum wird den Wunsch erregen, ihnen zu helfen, und wäre es auch nur zu einem einzigen Schritt nach vorn, damit sie zurückgewinnen, was sie verloren haben – nämlich die Erinnerung ihrer Göttlichkeit.

Der beste Weg, anderen zu helfen, ist demnach das Wissen darum, dass sie in ihrem Innersten göttlichen Ursprungs sind. Und die einzige Art und Weise, wie man anderen gegenüber, die kein Verständnis für eine geistige Lebensauffassung besitzen, wirksam werden kann, besteht in der Anwendung des guten Willens – gemäß der göttlichen Ordnung.

In der Neuoffenbarung heißt es hierzu: „Daher müsst ihr dort, wo ihr ermächtigt seid, nie auf das Wollen, sondern nur auf das Erkennen des Menschen einwirken … So der Mensch zu einem rechten Erkennen gelangt, da wird dies den Willen leiten … Und der Wille wird dann mehr und mehr das zu wollen anfangen, was sein Erkennen als wahr, gut und somit zweckdienlich findet. Dadurch werden Wille und Erkenntnis einander stets befreundeter, bis sie endlich völlig eins werden, was dann die Vollendung des Menschen ergibt … Das Wort, die Erkenntnis und der Wille: … Diese drei müssen eins werden, wie Ich Selbst eins bin als Vater, Sohn und Geist. Der Vater ist das ewige Wort wesenhaft. Der Sohn ist die Aufnahme des Wortes und dadurch die ewige Weisheit Selbst. Der Geist oder Wille oder die Kraft aber geht dann aus beiden hervor und ist ebenfalls vollkommen eins mit Vater und Sohn.“ ( Von der Hölle bis zum Himmel – Die jenseitige Führung des Robert Blum, Bd. 2, Kap. 254, V. 10-12 )

Die Qualifikation, die demnach die Jünger zu Jesus Christus hinzog und der sie es letztlich zu verdanken hatten, in die Geheimnisse des Himmelreiches eingeweiht zu werden, war ihre brennende Liebe zur Wahrheit gewesen – zur Wahrheit im höchsten Sinn wohlgemerkt. Das heißt: Die Wahrheit, dass der Mensch wissen will, welchen Platz ihm in der Schöpfung zugewiesen ist, der Wunsch, die wahre Bedeutung des Lebens zu erfahren, das Was und Warum des Auf-der-Erde-Weilens und was als die eigentliche Basis dieses Weltalls zu betrachten ist: Es ist die Sehnsucht nach Verstehen und Erkenntnis.

Jesus Christus sagte deshalb einmal während eines Gesprächs mit Seinen Jüngern ( Matthäus 13, 11-13 ): „Euch ist es gegeben, dass ihr die Geheimnisse des Himmelreiches verstehet, diesen aber ist es nicht gegeben … darum rede Ich zu ihnen in Gleichnissen.“ Dieser Ausspruch will besagen, dass nur bei wenigen das Geheimnis der geistigen Wiedergeburt enthüllt werden würde, die anderen jedoch, das heißt die Massen, würden dieser Enthüllung nicht teilhaftig werden. Dafür aber konnte etwas anderes getan werden – und darum sprach Er zu ihnen in Gleichnissen, um sie durch dieses Mittel auf den Weg zu leiten, der sie allmählich zum Himmelreich führen würde. Sie waren einerseits eben noch nicht genügend vorbereitet, um die reine, letzte Wahrheit vernehmen zu können, andererseits jedoch musste auch bei ihnen ein Anfang gemacht werden. Und so wurden ihnen ethnische Vorschriften, Anweisungen über Moral und geistige Ziele vermittelt und dazu noch einige höhere Prinzipien auseinandergesetzt.

Gleichnisse sind hauptsächlich für Kinder gedacht, die noch nicht reif genug sind, die Wahrheit zu erkennen, und denen es außerdem noch gar nicht möglich ist, inmitten einer materiellen Welt für die Wahrheit einzustehen. Jene aber, die den Kinderschuhen entwachsen sind und nach Wahrheit streben, besonders diejenigen, die sich um ihrer selbst willen aneignen wollen und nicht um irgend welcher Wohltaten willen, die eine derartige Wahrheit ihnen bringen könnte; nur diese sind reif dazu, Schüler zu werden. Nur ihnen entschleierte Jesus Christus die Mysterien des Himmelreiches – mit anderen Worten: Die Mysterien ihrer eigenen spirituellen Natur. Zitat ende.

Quelle: Gnadenquelle http://www.gnadenquelle.de/gnadenquelle_1.htm

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