Entgiftungs-Therapie

Das wichtigste Motto des hochberühmten Arztes Paracelsus (1493-1541) hieß: 

„Der schnellste Weg zur Gesundheit ist die Entgiftung!“ 

Diese Abhandlung möchte einen überblick über die Vielzahl von Umwelt- und Stoffwechselgiften, deren Auswirkungen auf den Organismus und der Therapie vermitteln. 

1.      Die Umweltgifte

Wenn wir davon ausgehen, dass sich Paracelsus´ Aussage vorwiegend auf Stoffwechselsäuren, Bakteriengifte und einige wenige chemische Substanzen bezog, so haben wir es heute, ein paar Jahrhunderte später, mit einer ganz anderen Bandbreite von schädlichen Stoffen zu tun, die uns sowohl körperliche als auch seelische Be­schwerden bereiten. Ende 2001 wurde bekannt, dass die zwölfmillionste chemische Verbindung herge­stellt wurde. Allein im Jahre 2000 wurden sechshunderttausend chemische Verbindungen produziert.
Was die exakten Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt betrifft, so ist bei fast allen dieser zwölf Millionen Substanzen so gut wie nichts bekannt. Nun wissen wir aber aus der Praxis, dass es sich bei vielen dieser chemischen Substanzen um sogenannte „Alltagsgifte“ handelt. Diese Alltagsgifte finden wir inzwischen auch in unserem Trinkwasser, in der Luft (z.B. Autoabgase), im sauren Regen, Kunstdüngung, in unserer Nahrung (z.B. Allergene, Hormone, Antibiotika, Konservierungsstoffe,…) und als Wohngifte in unseren Häusern. Wir finden sie in Medikamenten, in Zahnwerkstoffen (Schwermetallen wie Amalgam, Palladium …), in der Kleidung und in bestimmten Arbeitsbereichen.
Auch der Elektrosmog (Radioaktivität, siehe Tschernobyl) und der Elektrostress (Computer, Handy, Radar, Quarzuhren, Stromleitungen in Häusern und Überlandleitungen), geopathogene Zonen (Erdstrahlen, Wasseradern…), Klima und Wetter (Föhn, Nässe, Kälte) säuern und vergiften. n den Industrienationen gibt es keinen Menschen, der nicht eine Vielzahl der Alltags- und Umweltgifte im Körper gespeichert hat. Denn fast alle dieser Gifte sind Speichergifte. Fettgewebe und fettähnliches Nerven­gewebe speichern die meisten Alltagsgifte. Speicherorgane sind vor allem die Ausscheidungsorgane Leber (für fettlösliche Gifte) und die Niere (für wasserlösliche Gifte).
Eine große Rolle spielen auch die Bauchspeicheldrüse, die Haut, das Knochenmark, aber auch Zähne und Kiefer. Die ersten Anzeichen von chronischen Vergiftungen sind fast immer Befindlich­keitsstörungen! Der Patient klagt über Müdigkeit, Leistungsabfall, Konzentrationsschwäche usw…
Häufig gilt der chronisch Vergiftete einfach als psychisch auffällig bis krank, da es unter Ein­wirkung der Gifte nicht selten z.B. zu gesteigerter Aggressivität, übertriebenem Miss­trauen,  aber auch Depressionen, kommen kann. Wenn der Patient Pech hat, besteht die einzige Therapie in der Schulmedizin in der Verabreichung von Psychopharmaka, wenn nicht gar in der Einweisung in die Psychiatrie.  Was das für den Patienten be­deutet, brauchen wir hier nicht zu erörtern.
In weiterer Folge kann es im Laufe der Zeit oft zu Störungen des Abwehrsystems, Hormonhaushaltes, sowie der Erschöpfungs-Depression usw. … kommen. Menschen sind nie nur einem Alltagsgift ausgesetzt, sondern außerordentlich vielen, die sich durch Wechselwirkungen gegenseitig äußerst verstärken. Nach den Umweltgiften nun zu den Stoffwechselgiften:

2.      Die Stoffwechselgifte

Viele Befindlichkeitsstörungen bzw. Erkrankungen wie Rheuma, Gicht, Diabetes mellitus, Fettsucht, Osteo­porose, Hauter­krankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Hautekzeme, aber auch Asthma bronchiale, Durchfall, Infektanfälligkeit durch Bakterien, Viren, usw., chronische Nasennebenhöhlenentzündung, Schmerzen, Verpilzung, Antriebsarmut, Schlafstörungen, Pessimismus, Ischias, Darmträgheit, usw., usw. … entstehen wesentlich auch durch saure Stoffwechselgifte, die im Nährmedium (Bindegewebe, Grundsystem, 80% der Körpermasse) eingelagert werden.
Es gibt im menschlichen Organismus kaum ein Organ, Gewebe oder Funktions­element, das nicht durch Übersäuerung gestört oder geschädigt werden kann und das nicht durch Entsäuerung wieder gebessert werden könnte.  „WENN DER MENSCH DAS, WAS ER ISST, NICHT RICHTIG VERDAUT, WIRD ER ZU EINER SUMPF­PFLANZE, DIE VERSAUERT, WIE DAS GRAS AUF EINER SUMPFIGEN WIESE.“ Da die Mehrzahl der Menschen das, was sie essen, nicht richtig verdauen, sind sie also versäuert bzw. säure­belastet oder säuregeschädigt.
Es ist wichtig zu wissen, dass alle natürlichen Heilwässer gegen Verdauungsleiden, Karlsbader Salz, Vichy, Rogska, Monte Catini usw. hochbasisch sind.
DIE SITUATION DES HEUTIGEN MENSCHEN ZEIGT EINE NOCH VIEL STÄRKERE SÄUREBELASTUNG ALS FRÜHER, da sich die Ernährungsgewohnheiten extrem verändert haben. Es wird unvergleichlich mehr als früher tierisches Eiweiß, Zucker und Teigwaren verzehrt oder aber Rohkost-Über-Konsum betrieben. Die basische Rohkost wird im Überkonsum ja immer zum Säurespender, da dadurch die Verdauungskraft enorm überfordert wird.
Weiters wird viel mehr an Bohnenkaffee, Alkohol, Nikotin und den vorwiegend säurespendenden chemischen Medikamenten eingenommen.  Auch der ständig zunehmende Bewegungsmangel, Stress, Hetze, Ängste, Frustra­tionen, Lärm, Schlafmangel, Überanstrengung (Burn-out-Syndrom z.B. durch Überforderung am Arbeitsplatz bzw. falsche Lebenseinteilung) machen sauer. In der Folge kommt es unter anderem zu den bekannten Mineraldefiziten von Kalium, Magnesium, Kalzium usw., d.h. zu den Defiziten aller basen­bildenden Mineralien im Körper (z.B. ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der Osteoporose).
Tatsache ist also, dass ein stark übersäuertes Milieu in bestimmten Gewebebezirken die Entstehung der verschiedensten Leiden fördern kann, insbesondere Ent­zündungs­prozesse und Schmerzzustände. Nach Auffassung der Säure-Basen-Forscher besteht bei der überwiegenden Zahl aller chronischen Zivilisationsleiden eine Säurebelastung des Organismus. Daher kann eine Ausheilung oder zumindest Besserung solcher Leiden nur erzielt werden, wenn (zusätzlich zu anderen Therapien) die Säurebelastung durch  hochwirksame Methoden beseitigt und der Säure-Basen-Haushalt wieder reguliert wird.
Jedes andauernde Zuviel an Säuren wirkt sich ganz allgemein auf den Organismus so ungünstig aus, wie ständiger saurer Regen auf die Pflanzenwelt.  Besonders in Mitleidenschaft gezogen werden alle Drüsen des Organismus, die ba­sische Sekrete erzeugen. Dazu gehören die Speicheldrüsen, die Leber und die Bauchspeicheldrüse, die Dünndarmdrüse und die Prostata. (Das Prostatasekret soll z.B. basisch sein bei einem ph (= Säure/Basenwert) von 7,5-8).  

Als häufige Folgen der Übersäuerung können z.B. auftreten:

Entmineralisierung mit Zahnverschlechterung (Karies), Bindegewebeschwäche, Gefäß- und Organschäden, Knochenentkalkung, Faltenbildung der Haut, Gelenksveränderungen.
Erhöhte Entzündungsbereitschaft, verminderte Abwehrkraft.
Vorzeitige Alterungsprozesse.
Seelisches „Sauerwerden“ mit Reizbarkeit, Nervosität, Depressionen. (Seelische Fehleinstellungen, Kränkungen usw. führen unter anderem leicht zu Verkrampfungen und Man­gel­durchblutung bestimmter Organe, die dann weniger Sauerstoff erhalten und wie z.B. das Herz übersäuert werden).  

Was sind sauer und basisch wirkende Nahrungsmittel? 

Die Einteilung wird nach dem Gehalt an Mineralstoffen vorgenommen. Als säureüberschüssig gelten Nahrungsmittel mit vorwiegend nichtmetallischen Mine­ral­stoffen wie Phosphor, Chlor, Schwefel, Kieselerde; und als basen­über­schüssig solche mit vorwiegend metallischen Mineralstoffen wie Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen.  

THERAPIE 

Ich therapiere in meiner Praxis als Basisbehandlung mit der Matrix- Regenerationstherapie, Bioresonanz- Schröpfelektrodentherapie, F.X.-Mayr-Kur, Entschlackungsverfahren mit biologischen Präparaten und Begleittherapien. Alle diese Methoden lassen sich exakt in ihrer Intensität regeln. Es hat sich generell ein behutsames Vorgehen bewährt, da ein zu forsches hochwirksames Entsäuern eine zu rasche Verminderung der Gift-Speicher zur Folge haben könnte. Je nach Dauer der Speicherung von sauren Produkten und nach dem Ausmaß der Vergiftung könnte dies anderenfalls zu stärkeren Kurreaktionen führen.
Durch ein zu intensives Vorgehen würden die ohnehin schon fast immer mehr oder weniger vorbelasteten bzw. vor­geschädigten Entgiftungsorgane wie Leber, Niere, Darm, Lymphsystem mit mobili­sierten Giften geradezu überschwemmt und dadurch überlastet werden. Wenn die Entgiftungsorgane in einen ausreichend regenerierten Zustand gelangt sind, werden die Verdauungskraft wesentlich gestärkt und Störfelder (z.B. Schwermetallbelastungen und Herde in Narben, Spirale, Gelenksprothesen,…), je nach Art ausgeleitet, therapiert, neutralisiert, in ihrer Intensität durch das Heben des Energie-Niveaus vermindert, usw.

Sollte noch Behandlungsbedarf bestehen, wird in der Folge dann noch entsprechend weiter therapiert.   Quelle: http://www.dr-geissler.at/texte/entgiftungstherapie.htm

Mehr zum Thema aus dem Saloma Blog :  Übersäuerung: das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper https://salomablog.wordpress.com/2014/09/19/uebersaeuerung-verhaeltnis-saeuren-basen-koerper-19435845/

Krankheit und Karma https://salomablog.wordpress.com/2014/02/25/krankheit-karma-17815393/

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