Agápe – die selbstlos fördernde Liebe

Platon hat dargestellt, wie sich die Liebe über drei Stufen, in denen sich die seelischen Wesensglieder des Menschen widerspiegeln, bis hin zu ihrer höchsten Form steigert:

Éros – , das leidenschaftliche Begehren des geliebten Wesens, verbunden mit dem Wunsch, auch selbst geliebt zu werden ist Ausdruck der Empfindungsseele.

Philía – die Freundesliebe, die auf gegenseitige Anerkennung und gegenseitiges Verstehen gegründet ist, wurzelt in der Verstandes- oder Gemütsseele. Zu dieser Ebene gehört auch jene Form der Liebe, die Platon Stoika genannt hat und die auf bestimmte sachliche Interessen bzw. Tätigkeiten – auf eine „Lieblingsbeschäftigung“ – gerichtet ist.

Agápe – die selbstlos fördernde Liebe, die als reine Nächstenliebe- bis hin zur Feindesliebe – ohne Eigennutz auf das Wohl des geliebten Wesens gerichtet ist, geht von der Bewusstseinsseele aus, die sich bereits dem Geistselbst zuneigt.Im modernen Sprachgebrauch bedeutet der Ausdruck „platonische Liebe“ verkürzend, dass die Liebenden nur durch ihr wechselseitiges geistig-seelisches Interesse, aber nicht durch ein sexuelles Begehren miteinander verbunden sind. Text Quelle:AntraWiki – Liebe http://anthrowiki.at/Liebe

Zeitgenössisch bezeichnet Agape weiterhin das Letzte Abendmahl (Liebesmahl), das Jesus am Vorabend seines Kreuzestodes mit den Jüngern feierte und dessen wiederholten Vollzug zu seinem Gedenken er der Nachwelt aufgetragen hat. In katholischen und evangelischen Gemeinden ist „Agape“ oder „Agapefeier“ deshalb die Bezeichnung eines gemeinsamen Mahles in einem Gottesdienst. In der orthodoxen Kirche heißt eine ähnliche Feier Artoklasia. Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Agape

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Agape, was ist anders an der Bedingungslosen Liebe…..

Wikipedia sagt dazu:

Die Agape (griechisch Αγάπη; lateinisch die caritas) bezeichnet ein griechisches Wort für Liebe, welches durch das Neue Testament auch außerhalb des Griechischen zum festen Begriff geworden ist, sich aber der Bedeutung nach (zeitlich schon vorher) deutlich von Eros und Philia unterscheidet.

Das Thema Eros ist schnell abgehandelt, es ist die Art Liebe, von denen die Männer den Frauen im Bett erzählen, um sie „rumzukriegen“ oder die von Frauen ausgesprochen wird, wenn sie einen gut aussehenden, potenten und möglichst reichen Mann „einfangen“ wollen. Es geht um Libido, Lustgewinn und evtl. noch um die Erhaltung der Art. Es ist eines der Lebenstriebe des Menschen und ist damit die ursprüngliche Form, das Gefühl von Getrenntsein zumindest durch körperliche Nähe und Vereinigung zu  überdecken.

Als Philia wird die Art der Liebe bezeichnet, wenn sich zwei Menschen zusammentun, um gemeinsam zu leben, egal ob Mann und Frau oder gleichgeschlechtlich, unabhängig ob es Eheleute oder Lebensabschnittsgefährten sind oder sie sonst in einer Zweier- oder auch Dreierbeziehung stehen.

Philia, die „gemeine Liebe“, basiert auf beiderseitigem Interesse, beiderseitigem Vergnügen oder auf beiderseitiger Anerkennung, letzteres ist nach Aristoteles die nobelste Form der Philia. Es liegt eine Art – in der Regel ungeschriebener – Vertrag zu Grunde. Solange beide Parteien den Vertrag einhalten, hat die Liebe Bestand. Wenn nicht, vergeht sie oder wandelt sich sogar in Hass. Hass ist das Fehlen von Liebe und liegt daher nah beieinander. Hier geht es oft um Ergänzung. Man möchte sich durch den anderen oder die andere vollständig fühlen. Der Partner wird als Gegenstück von einem selbst empfunden, aber wehe, wenn sich das als Irrtum herausstellt.

In launigen Hochzeitsreden kann man hören, dass beide Eheleute schon vor der Verbindung einem großen Irrtum unterliegen: Sie glaubt, den krieg ich hin und er glaubt, sie bleibt, wie sie ist. Menschen verändern sich und wenn sich die Liebe da nicht mit verändert, bleibt sie auf der Strecke. Trennung, Scheidung und ein neuer Partner und das Spiel beginnt von vorn. Manche Frauen fragen sich, warum man denn immer an den Falschen gerät und Männer ärgern sich, dass jede neue Ehe in der Regel das Bankkonto schmälert, ein schlechtes Geschäft.

Agape ist anders. Agape hat nichts mit Zuneigung oder beisammen sein wollen zu tun. Agape wächst nicht und sie ist auch nie zu Ende. Sie ist bedingungslos und unauflöslich. „Das gibt’s nicht im wirklichen Leben, höchstens in Büchern!“ werden viele sagen. Dennoch ist das die Liebe, nach der sich jeder sehnt.

Akzeptiert zu sein, wie man ist, ein Individuum zu bleiben bei aller Gemeinsamkeit, getrennt zu sein und doch sich verbunden fühlen, nichts zu vermissen und alles zu geben. Das ist Agape, die bedingungslose Liebe zu allem was ist. Sie überwindet das Gefühl der Trennung und ermöglicht die Wiedervereinigung mit dem Tao.

MICHAEL nennt Agape das oberste Ziel der Entwicklung jeder Seele:

„Die Notwendigkeit für Agape besteht wirklich, und das ist das Ziel. Die anderen [Arten der Liebe] kommen dabei zwar oft in die Quere und verhindern die Entstehung von Agape. Weil die erotische Liebe immer auf etwas physischem und etwas flüchtigem basiert, wird sie immer wie der Wind sein und verfliegen, und eine Illusion sein, oder besser gesagt eine Desillusion, eine Ernüchterung, was tatsächlich noch schlimmer ist, denn das ist eine defekte Illusion.

Es ist selbst für die nur teilweise erwachte Seele einfach zu unterscheiden. Erotischen Liebe hat eine Tendenz zur Unbeständigkeit und entgleitet bei der bloßen Andeutung einer nicht erfüllten Erwartung, während Agape keine Erwartungen kennt. Sie verlangt nichts, sie akzeptiert, das ist ihr Kennzeichen.

Gandhi war der Lage zu seinem Meuchelmörder zu sagen: Gott segne dich“ und er hat es auch so gemeint. Das ist Agape.

Und sagt nicht, dass man das nicht schafft. Ihr könnt es, auch wenn es fünfzig Leben dauert, es zu schaffen. Ihr werdet es schaffen, das ist der Grund für Euer Dasein. Dann könnte man es auch dieses Mal versuchen, ihr habt nichts zu verlieren. Wenn Ihr jetzt aufgebt, kann ich Euch lebenslange Zweifel und den immer nagenden Verdacht garantieren, ob Ihr nicht auf dem richtigen Weg wart von etwas Großem und wirklich Fantastischem.“

Agape hat nichts mit Nachgiebigkeit, Unterwürfigkeit, Aufopferung oder gar Hörigkeit zu tun. Es bedarf eines soliden Selbstwertgefühls, das angsfrei ist. Jesus, der Mensch, hat es gepredigt und, ohne Ansehen der Person, andere angenommen. Er wollte Vorbild sein.

Das Ziel ist hochgesteckt, es erscheint uns übermenschlich zu sein. Wenn es einem auch nur bei einem Menschen, in einer einzigen Situation gelingt, ist das ein Anfang. Man wird den Weg weiter gehen und sich auch bei „Rückfällen“ immer wieder daran erinnern. Kein Grund für schlechte Gefühle, wenn man es noch nicht erreicht hat.

Auch der Anspruch von Perfektion an die Liebe ist eine Bedingung. Bedingungslose Liebe schließt alles ein.

Text Quelle: Seele verstehen    http://www.seele-verstehen.de/themen/seelenentwicklung/agape/

Weiteres wichtiges  zum Thema:

In Dienerschaft in meines Vaters Weinberg  https://salomablog.wordpress.com/2015/09/22/in-dienerschaft-in-meines-meines-vaters-weinberg/

Heilige Hochzeit- eine Verheißung für die Menschheitsentwicklung https://salomablog.wordpress.com/2015/11/06/die-heilige-hochzeit-eine-verheissung-fuer-die-menschheitsentwicklung/

Leibliches Gebet https://salomablog.wordpress.com/2014/08/21/rueckkehr-goettinnen-19212006/

Als ich die BEDINGUNGSLOSE Liebe, des Universums für mich entdeckte https://salomablog.wordpress.com/2014/10/10/bedingungslose-liebe-universums-entdeckte-19530751/

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Papyrus Fund – Jesus heiratet Maria- Magdalena https://salomablog.wordpress.com/2015/10/18/papyrus-fund-jesus-heiratete-maria-magdalena/

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