Osho

Wenn du dir klar machen kannst, daß du irgendwie abhanden gekommen bist … du existierst, ohne zu wissen warum, du weißt nicht wie, du weißt nicht einmal, wer da in dir drin existiert. Diese Unbewußtheit erzeugt alles Leid, denn ohne es zu wissen führt alles, was du tust, zu Leiden. Es kommt nicht in erster Linie darauf an,was du tust; die entscheidende Frage ist, ob du es in deiner Anwesenheit oder in deiner Abwesenheit tust.

Ganz egal was du tust – sofern du es in deiner uneingeschränkten Anwesenheit tust, wird dein Leben ekstatisch werden; es wird zur Glückseligkeit. Wenn du etwas ohne deine Anwesenheit, abwesend tust, wird dein Leben ein Leiden sein – zwangsläufig. ‚Hölle‘ bedeutet deine Abwesenheit.

Schlagt euch also alle Fragen nach dem Handeln und Tun aus dem Kopf, denn ihr könnt tun was ihr wollt – wenn ihr abwesend seid, wird es bedeutungslos sein. Wenn du nicht da bist, ist alles verkehrt, was du tust.

Einmal kam ein Mann zu Gautam Buddha. Er war von einem großen Mitleid, von großer Mitmenschlichkeit erfüllt, und so fragte er Gautam Buddha: ,Was kann ich tun, um der Welt zu helfen?“
Buddha soll daraufhin gelacht und dem Mann geantwortet haben: „Du kannst gar nichts tun, denn es gibt dich noch nicht. Wie kannst du etwas tun, ohne dazusein? Schlag dir also den Gedanken an die Welt aus dem Kopf, daran, wie du der Welt dienen kannst, wie du andern helfen kannst.“
Buddha sagte: „Sei zu allererst da. Und bist du dann da, dann wird alles, was du tust, zu einem Dienst, wird es zu einem Gebet, wird es zu Mitgefühl. Deine Anwesenheit ist der Wendepunkt. Dein Dasein ist die Revolution.“

Text Quelle: Osho

Die Befreiung
http://saloma.blog.de/2013/11/20/befreiung-16987783/

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ein Kommentar

  1. „In dem Augenblick, in dem man sich endgültig einer Aufgabe verschreibt, bewegt sich die Vorsehung auch. Alle möglichen Dinge, die sonst nie geschehen wären, geschehen, um einem zu helfen. Ein ganzer Strom von Ereignissen wird in Gang gesetzt durch die Entscheidung, und er sorgt zu den eigenen Gunsten für zahlreiche unvorhergesehene Zufälle, Begegnungen und Hilfen, die sich kein Mensch vorher je so erträumt haben könnte.
    Was immer Du tun kannst oder wovon Du träumst, fang es an. In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie.“
    Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

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