Krisen und Herausforderungen im Transformationsprozess

In Zeiten wie diesen, wo so viel gereinigt werden will wie nie zuvor, und in denen es erforderlich ist, sich klarzuwerden, welchen Weg man gehen will, geschieht es leicht, dass man in eine psychische Krise gerät. Gerade Menschen, die sich auf dem spirituellen Weg befinden, können an diesen Punkt kommen, wenn zum Beispiel Dinge aus der Kindheit, aus früheren Leben, Ego-Reste und unerledigte Themen der letzten Jahr-zehnte, die noch nicht bereinigt wurden, das Verhalten bestimmen. Wird ein Mensch z. B. noch immer von Traumata aus der Kindheit beeinflusst, so wird es schwer für ihn, für das, was heute passiert, die Verantwortung zu übernehmen. Je instabiler die Psyche ist, desto anfälliger wird jemand dann auch für spirituelle Krisen. Diese können sich in Momenten zeigen, in denen man den Glauben verliert, Momente, in denen man den Überblick über den eigenen Weg nicht mehr hat, wo sich der Schleier der Dualität wieder fester um einen zieht.

Muster aus der Kindheit

Wird ein Mensch in seinem Verhalten noch immer von Traumata aus der Kindheit beeinflusst, so wird es schwer für ihn, für das, was heute passiert, die Verantwortung zu übernehmen. Oft hat sich durch ein prägendes Erlebnis ein Muster festgesetzt, das wie ein Programm immer wieder abgespielt wird und Funksignale aussendet, um den richtigen Resonanzboden zu finden, auf dem das Muster weiter genährt werden kann. Je instabiler die Psyche dabei ist, desto anfälliger wird jemand dann auch für spirituelle Krisen. Wurde zum Beispiel jemand als Kind eingesperrt, weil seine Mutter überfordert war und nur auf diese Weise die Möglichkeit sah, zur Ruhe zu kommen, wird dieser Mensch als Erwachsener Schwierigkeiten haben, sich genug Raum zu gönnen. Er wurde in seiner inneren Freiheit beschnitten, damit ein anderer genug Raum hat. Dieses Opfer setzt sich in seinem Leben fort.
Er wird stets versuchen, für andere Platz zu machen und sich selbstlos verhalten, gleichzeitig aber darüber verzweifeln, dass er selbst nie genug Raum für sich hat. Als Erwachsener wird er es deshalb schwer haben, „zu seinem Recht zu kommen“, wenn es darum geht, den eigenen Platz zu verteidigen oder einzunehmen. Arbeitsplatz, Wohnungssuche – all diese alltäglichen Spielfelder unserer Erdebene sind davon betroffen. Hat er ein Geschwisterteil, das als Kind nicht eingesperrt wurde, z.B. weil die Mutter bei ihm nicht mehr diese Probleme hatte, dann wird er vielleicht erleben, wie sich dieser Bruder oder Schwester mühelos einen Platz im Leben schafft und vielleicht sogar noch das Elternhaus erbt, während er selber leer ausgeht. Der Betroffene wird seine Suche fortsetzen, wird sie vielleicht mit Sehnsucht in den großen Weltraum erleben, während er gleichzeitig neidisch auf all die anderen ist, die ihr Zuhause haben, während er selbst sich überall gefangen fühlt, weil er es als Kind so erlebt hat. Doch in jedem Muster steckt eine Weisheit, und diese gilt es zu entdecken. Ob es sich um mangelnde Geborgenheit, mangelnde Zugehörigkeit, Mangel und Verzicht, einer Opferhaltung, Geschwisterneid, mangelnde Beachtung oder Leistungsdruck handelt. Das Gute an der Suche nach dem Platz im Leben ist der Weg, den dieser Mensch auf seiner Suche beschreitet, denn er führt ihn in weitaus größere Abenteuer als denjenigen, der in seinem gemachten Nest bleibt. Eine Suche nach dem inneren Raum beginnt, und während die Suche nach dem eigenen Platz der geistigen oder spirituellen Suche nach dem Sinn des Lebens weicht, findet der Betreffende etwas viel Größeres: den inneren unendlichen Raum. Ebenso wird es demjenigen gehen, dessen Eltern ihn nie beachtet haben. Er wird so lange von seinen Mitmenschen nicht gesehen, bis er beginnt, sich selbst anzuerkennen. Entbehrungen, die ein Mensch in seiner Kindheit erleben musste, können dazu führen, im Mangel steckenzubleiben. Aber der Betreffende hat damit auch das Geschenk der Wertschätzung, was ihm den Weg in die Fülle ebnen kann. Ein Kind, das ständig Kritik erfahren hat, wird als Erwachsener solange andere kritisieren, bis er sich selbst so angenommen hat wie er ist. Ein Mensch, dessen Vater ihn zu Höchstleistungen angespornt hat, wird so lange beweisen wollen, dass er den Erwartungen des Vaters entspricht, bis er unter dem Druck zusammenbricht und anfängt, sich selbst zu genügen.

Die Reihe ließe sich unendlich fortsetzen, denn Muster, die in der Kindheit gesetzt werden, gibt es viele. Sie begleiten und prägen uns. Sie bringen uns an Grenzen und fordern uns auf, den Schlüssel zu finden, um diese Grenzen zu öffnen. Oft ist der Gang zum Therapeuten unumgänglich, um das Muster zu erkennen, will man die nächsten Schritte in der eigenen Entwicklung gehen. In der heutigen Zeit der Transformation kommen Kindheitstraumen an die Oberfläche, die nicht mehr zugedeckelt werden können. Denn ohne diese Bewusstwerdung, würde sich das Rad immer weiter drehen, ohne dass wir die Möglichkeit erhalten, aus ihm auszusteigen.

Frühere Inkarnationen

Auf der Erde sind derzeit neben den jungen Seelen, die die Erdebene „ausprobieren“, vor allem alte Seelen inkarniert, die ganz bewusst hier sind, um mitzuhelfen, die Erde in die nächste Dimension zu bringen. All jene, die jetzt auf dem Planeten inkarniert sind und dabei sind, den Reifegrad zu erlangen, durchlaufen förmlich einen Marathon, bei dem sie innerhalb weniger Jahre oder Monate die Sequenzen eines oder mehrerer ihrer früheren Inkarnationen durchmachen, um Reste von Karma auszuvibrieren. Auch das kann zu Krisen führen.
Auf dem Weg in die fünfte Dimension durchleben wir in sehr beschleunigter und komprimierter Form all das noch einmal durch, was wir angesammelt haben und auf der neuen Erde nicht mehr brauchen. Es ist überhaupt kein Wunder, dass viele so erschöpft sind, denn was wir in einem einzigen Leben – nämlich dem jetzigen – durchmachen, ist das gesamte Paket aller Inkarnationen, die wir im Reinkarnationszyklus gelebt haben. Alles, was sich an Erfahrungen, Beziehungen und Mustern in diesen vielen Leben angesammelt hat, kommt jetzt auf den Tisch. Wir begegnen Menschen aus früheren Inkarnationen, wir durchleben noch einmal kurze Sequenzen früherer Erfahrungen, und wie im Zeitraffer arbeiten wir uns durch das durch, was uns im Eiltempo zu überrennen scheint. Es ist also nicht ungewöhnlich, wenn es uns so vorkommt, als würden wir zehn Leben in einem leben; denn wir tun es tatsächlich!

Jeder kennt die Historienfilme, die seit etwa 10 bis 15 Jahren vermehrt im Fernsehen und im Kino laufen. Und oft erkennt man schon beim Hinsehen, zu welcher Epoche man Resonanz hat. Identifiziert man sich mit einer historischen Figur, muss das nicht heißen, dass man diese gewesen ist, aber es verrät die Energiesignatur, in der man gelebt hat. Das kann die der Verfolgung oder die des Mangels, des Opfers, des Märtyrers oder das der Macht eines Königs gewesen sein. Das gleiche gilt für Romane, die in früheren Zeitaltern spielen. Auch hier lassen sich Resonanzen erkennen, die ein wertvoller Hinweisgeber sein können. Wenn man sich ein paar Monate oder ein paar Jahre lang nach einem ganz bestimmten Land auf der Erde sehnt, in das man unbedingt reisen möchte, dann ist das höchst-wahrscheinlich ein Ort, an dem man mal gelebt hat. Nach einiger Zeit ist der Wunsch, hinzufahren, verschwunden und die Energie der damaligen Existenz ist verpufft. Bewusst lassen sich natürlich auch frühere Leben in Reinkarnationstherapien durchlaufen. Doch ist es heute nicht mehr zwingend notwendig, genau zu wissen, wo man gelebt hat, mit wem und was man dort möglicherweise durchlitten hat. Wenn man zu viele Erinnerungen hochholt, können diese auch das Jetzt belasten und sogar die nächsten Schritte in der Entwicklung behindern. Nur wenn ein Muster aus einem früheren Leben das Erleben im heute blockiert, ist es empfehlenswert, genauer hinzuschauen. Vielen Menschen kommen in der heutigen Zeit auch ohne Rückführungen Erinnerungen an frühere Leben hoch. Wir dürfen nicht vergessen: Zeit gibt es nicht. Die „früheren“ Existenzen existieren in Wirklichkeit ebenfalls im Jetzt und sind jederzeit abrufbar. Deshalb lassen sich frühere Erlebnisse auch im Jetzt heilen.

Erinnerungen aus Atlantis

Besonders Atlantis ist derzeit ein Spielfeld, aus dem Erinnerungen in unser Bewusstsein strömen. Viele, die jetzt hier inkarniert sind, haben ein oder mehrere Leben in Atlantis verbracht und sind mit dem Thema des Unterganges vertraut. Das atlantische Karma ist besonders hartnäckig, weil es große Energien bindet, die wir im Transformationsprozess für unsere Weiterentwicklung brauchen.
Durch den Untergang des einstigen Inselkontinents tragen die meisten Menschen die Angst in sich, dass solch eine Katastrophe noch einmal passiert. Alle Weltuntergangs-Prophezeiungen, die seit einigen Jahren, vor allem seit 1999, kursieren, sind Ausdruck für die Angst, solch ein Szenario noch einmal durchleben zu müssen. Die Angst verhindert, dass wir das, was das Erbe von Atlantis uns zu geben hat, zum Beispiel den Zugang zu fortgeschrittenen Technologien, nicht annehmen können. Nicht umsonst haben wir das Gefühl, dass die Energiepolitik nicht vorankommt und sogar Rückschritte (in die Atomkraft) macht. Atlantische Erinnerungen kommen zurzeit als Ängste wie Höhenangst, Todesangst oder Angst vor Wasser hoch. Auch die Angst, den „drohenden“ Weltuntergang nicht verhindern zu können, gehört dazu. (Hierzu erscheint im Juni mein Buch: „Das Erbe von Atlantis“, Smaragd-Verlag) So können auch frühere Leben und die Erinnerungen daran Krisen und Herausforderungen darstellen, die es zu bewältigen gilt.

Spirituelle Krisen

Bei psychischen Krisen sei besonders das Ego erwähnt, das sich unweigerlich in jeder spirituellen Entwicklung meldet. Wächst das spirituelle Selbst, so wächst auch erst mal das Ego-Selbst mit. Auf der Hälfte des Weges kann es dann sein, das der Mensch, der sich auf einem spirituellen Weg befindet, sein Wachstum mit seinem Ego interpretiert. Die Folge ist, dass er stolz auf das wird, was er erreicht hat. Er wird überheblich und stellt sich über andere und meint, er wäre weiter als die anderen.
Psychische Krisen können dann entstehen, wenn wir bei einer beschleunigten spirituellen Entwicklung der psychischen Entfaltung und Bereinigung zu wenig Raum lassen. Wenn ein Haus gebaut wird, beginnt man ja auch erst damit, das Fundament zu legen. Und erst am Schluss wird das Dach aufgesetzt. Wenn nun ein Mensch im Transformationsprozess einen wahren spirituellen Marathon hinlegt, dabei aber seine Muster aus Kindheit und früheren Leben außer Acht lässt, sein spirituelles Selbst immer größer wird und sein Ego gleichzeitig wächst, ohne dass er es merkt, dann ist der Zusammenbruch vorprogrammiert. Beim Hausbau dieses Menschen fehlt dann das Fundament einer stabilen, gesunden Psyche. Wenn das Dach – Ausdruck für den spirituellen Ausbau – auf das Haus gesetzt wird, bricht das ganze Haus zusammen, weil es durch das fehlende Fundament instabil war. Deshalb ist es wichtig, die Transformation Schritt für Schritt zu machen. Nicht jede Fortbildung bringt uns weiter, und nicht jedes Versprechen auf Erlösung garantiert, schnell am Ziel zu sein. Abkürzungsversuche erzeugen manchmal Umwege. Geduld mit sich selbst zu haben gehört auch dazu, will man auf dem Weg keine Rückschritte machen. Einen Schritt nach dem anderen zu machen ist besser, als mehrere Schritte zu überspringen und dann ganz von vorne anfangen zu müssen.

Schattenanteile und Karmabereinigung

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Diesen Ausspruch kennen wir alle. Und er ist wahr. In der Entwicklung, die wir im Schnelldurchlauf von 25 Jahren durchmachen, erhöht sich das Licht auf unserem Planeten in exponentiellem Maße. Der Mensch erwacht, zerreißt den Schleier der Dualität und lässt das Licht herein. Doch wir erleben alle, dass, je mehr Licht in unserem Leben entsteht, auch mehr Schattenanteile an die Oberfläche kommen. Das gehört zur Transformation dazu, denn Karmabereinigung und –auflösung ist eines der Attribute der neuen Energie. Solange dieser Prozess im Gange ist, erleben wir die Konfrontation mit unseren eigenen Schattenanteilen. Muster aus der Kindheit, Erlebnisse aus früheren Leben – sie alle tragen die Attribute der Polarität in unser Leben und zeigen uns die dunklen Flecken auf. Sie sind wie Türen, die wir erst öffnen müssen, bevor wir ins Licht geboren werden können. Hinter diesen Türen verbergen sich Anteile von uns selbst, die oft durch andere Menschen in unser Leben getragen werden. Durch ihr Verhalten oder durch die Interaktion mit ihnen wer-den uns Schattenanteile bewusst, die es zu bereinigen gilt. Oft neigen wir aber auch dazu, diesen Schatten zu bekämpfen, weil wir zunächst nicht erkennen, dass er einen Anteil von uns selbst darstellt. Dann kommt es zu Schuldprojektionen, Streit und Kampf.
Diese Schatten existieren auch auf globaler Ebene. Sie treten in Form von Diktaturen oder Schattenregierungen auf. Solange die Polarität existiert, solange die Dualität von Gut und Böse noch existiert, werden auch die Schattenregierungen und so genannten „Bösen“ noch da sein. Im Transformationsprozess wird das Licht so stark aufgedreht, dass alle dunklen Seiten der Menschheit ans Tageslicht kommen und aufgedeckt werden, weshalb wir zurzeit auch erleben, wie eine Enthüllung nach der anderen stattfindet und es uns so vorkommt, als ob die (zivilisatorische, politische) Welt sich momentan von ihrer hässlichsten Seite zeigt.

Energieraub

Im Kampf der Polarität kommt es oft zu Energieraub zwischen Menschen. Auch das stellt eine Herausforderung dar. Weil zurzeit so viel Karma ausvibriert und Muster bearbeitet werden, braucht der Mensch viel Energie, um all das zu schaffen, will er nicht täglich ausgelaugt und erschöpft sein. Auch der Planet erhöht ständig seine Energie. Alles läuft schneller als noch vor 20 Jahren. Im Abarbeiten von Schattenanteilen spielen oft Vermeidungsstrategien und Kontrollmechanismen eine Rolle. Auch vorgeburtliche Verträge binden uns manchmal an das Einhalten bestimmter Lebensaufgaben. Dies alles benötigt vermehrte Energie. Und so findet seit längerem ein Energieraub statt, den jeder von uns schon erlebt hat. Er kann zwischen einzelnen Menschen, die miteinander befreundet sind, zwischen Beziehungspartnern, in Eltern-Kind-Beziehungen und zwischen Chef und Angestellten (in Form von Mobbing) auftreten. Jeder versucht, seine Energie bei sich zu behalten, um den immer stressiger werdenden Alltag zu schaffen. Manche Menschen sind sich gar nicht bewusst darüber, dass sie anderen die Energie wegnehmen oder dass anderen ihnen Energie abziehen. Und dann gibt es jene, durch die wiederum Wesenheiten wirken und die sich der Energie anderer bemächtigen, oft ohne dass diejenigen davon wissen (Besetzungen). Die größte Energie wird über das luziferische Feld abgezogen, wenn das so genannte „Dunkle“ auf verdeckte Weise versucht, von Menschen Energie zu erhalten.
Der Grund, warum uns Energie abgezogen wird, und warum wir dies auch selber bei anderen tun, ist das Spiel mit der Macht. Auch dieser Kampf um Energien gehört zu den Geburtsschmerzen des Übergangs in die nächste Dimension. Erst wenn uns bewusst geworden ist, dass niemand uns Energie wegnehmen kann, sind wir ganz im Vertrauen und in der Liebe. Erst wenn uns bewusst geworden ist, dass wir anderen keine Energie wegnehmen brauchen, um uns vollständiger und stärker zu fühlen, sind wir auf dem Weg zur inneren Bewusstwerdung und Vervollkommnung.

Transformations-Symptome

Während des Transformationsprozesses durchlaufen wir eine Reihe von Veränderungen, um uns auf die neue Energie einstellen zu können. Auch diese können sehr verwirrend sein und uns durcheinanderbringen, bis hin zur Identitätskrise oder des Identitätsverlusts. Körperliche Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Schmerzen an verschiedensten Körperbereichen, Gewichtsveränderungen kommen vor. Da der Zellstoffwechsel sich beschleunigt, werden Traumata aus früheren Leben oder der Kindheit ausgelöst, die ja in den Zellen gespeichert sind; ebenso Gifte, die sich im Laufe des Lebens in Zellen und Geweben angesammelt haben, verbunden mit den jeweiligen Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen, die mit all dem ebenfalls an die Oberfläche kommen. Die Sinneswahrnehmungen verstärken sich, wobei sich hellseherische und hellfühlige Fähigkeiten entwickeln. Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit, Kopfschmerzen und Nervosität gehören ebenso zu den Stresssymptomen, die wir im Übergang erleben. Sehstörungen kündigen oft an, dass das Dritte Auge sich öffnen möchte. Träume bringen Unerledigtes oder Erinnerungen an die Oberfläche. Auch die Schlafmuster verändern sich, was vorübergehend zu Schlafstörungen oder dem Bedürfnis, viel zu schlafen, führen kann. Mehr zu den Symptomen des Transformationsprozessen findet man in dem Klassiker „Der Lichtkörper-Prozess“ von Reindjen Anselmi.

Lebensänderungen

Während dieser 25 Jahre entsteht aus uns im wahrsten Sinne des Wortes ein neuer Mensch. Der Lichtkörperprozess, von dem jeder Mensch betroffen ist, und bei dem das Energiesystem so ausgerichtet wird, dass wir am Ende mit unserem Lichtkörper sozusagen neue Wege gehen können, stellt uns vor große Herausforderungen. Neben emotionalen, körperlichen und geistigen Veränderungen sowie den zahlreichen Bewusstwerdungsprozessen sind wir auch noch energetisch herausgefordert, indem wir uns während des Übergangs vor Energieraub schützen müssen.

Durch den Transformationsprozess ändert sich das Le-ben radikal. Nachdem altes bewusst geworden ist und man auf die neue Energie eingestellt ist, kommen auch sinngemäße äußerliche Lebensveränderungen. Freundschaften ändern sich, man verabschiedet sich von Menschen und beginnt mit einer anderen Resonanz andere Menschen ins Leben zu ziehen. Der Arbeitsplatz verändert sich oder man entdeckt, was man tatsächlich beruflich machen möchte. Auf einmal passt vielleicht der bisherige Lebenspartner nicht mehr zu einem und man stellt fest, dass es Bedürfnisse gibt, die gelebt werden wollen. Vielleicht sieht man nun hinter dem, was man bisher erlebt hat, einen Sinn oder gar einen roten Faden, entdeckt die Fügungen, die zu den nächsten Schritten führen. Süchte werden bewusst und wollen überwunden werden. Bindungen zu den Eltern werden gelöst. Neue Wahrheiten kommen ans Licht und bringen einen dazu, sich von jenen zu verabschieden, die zu der neuen Wahrhaftigkeit nicht mehr passen. Eine neue Freiheit entsteht. Im Laufe dieses Prozesses entdecken wir schließlich, dass wir alles, was uns wiederfahren ist, selbst erschaffen haben und dass wir all das, was in unserem Leben geschieht, selbst kreieren und in der Hand haben. Wenn wir dann von der Kontrolle loslassen, die bisher noch notwendig war, um die Zügel nicht an andere abzugeben, dann entdecken wir, dass wir auch keine Energie mehr verlieren können. Somit hört auch der Energieraub auf. Schuldzuweisungen haben ein Ende, und man kann die Verantwortung für das eigene Leben übernehmen.
An einem bestimmten Punkt ist man angeschlossen an die geistige Welt. Dann weiß man darum, beschützt und begleitet zu sein, weiß, welche Geistführer und Engel bei einem sind, berät sich mit ihnen und tritt in einen Dialog mit den inneren Führern. In letzter Instanz entdeckt man, dass man auch sie nicht mehr wirklich braucht, weil man sein eigener Meister wird. Die Verbindung zum Höheren Selbst ist stabil und man ist permanent verbunden mit der eigenen Schöpferkraft.

Der Transformationsprozess fordert uns alle aufs Äußerste heraus. Seit 1987 arbeiten wir daran, zu vollbewussten Menschen zu werden, die mithelfen, die Erde zu einem lichtvolleren Ort zu machen. Jeder einzelne von uns fängt bei sich an, bearbeitet Muster aus der Kindheit, Erfahrungen aus früheren Leben, löst Ängste und alte Abhängigkeiten, konfrontiert sich mit sich selbst, um in die Eigenliebe zu kommen, bewältigt gleichzeitig noch den Alltag, eingebunden in eine Gesellschaft, die ebenfalls im Geburtsprozess zum Neuen ist und visioniert die neue Welt, die nur innerhalb eines Vierteljahrhunderts in die Startlöcher geht. Wir haben Schlange gestanden, sagt Kryon, als wir sehnsüchtig darauf warteten, hier inkarnieren zu können. Und manchmal fragt sich der eine oder andere, ob es sich lohnen wird, und ob wir es schaffen werden. Manchmal möchten wir am liebsten aufgeben und fragen uns „Wofür?“ Auch diese Zweifel gehören zur Transformation dazu. Ob Kindheit, frühere Leben, atlantische Erinnerungen, Energieraub oder Schattenbearbeitung – all diese Herausforderungen sind zusammengefasst unser Leben. Es gehört uns. Wir haben es uns ausgesucht und es erschaffen. Und auch wenn es sich manchmal so anfühlt, als ob es nicht mehr auszuhalten ist, so ist es doch genau das, was wir wollten. Nehmen wir also mit jedem neuen Tag die Herausforderung an, ein vollbewusster Mensch zu werden. Nehmen wir die Krisen an, die immer mal wieder daraus erwachsen. Oft vergessen wir, dass alles, was uns widerfährt, ein Geschenk ist. Danken wir also den Menschen, unseren Eltern, unseren Vorfahren und unseren geistigen Begleitern in Liebe dafür, dass sie uns helfen, bei uns selbst anzukommen, und dass wir es mit jedem neuen Tag schaffen, eine neue Welt zu kreieren. (© SK, erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 40, Apr. 2006)
Text Quelle: LICHTSPRACHE Die Zeitschrift für den Transformationsprozess
von Susanne Sejana Rakeena Kreth
http://www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lichtsprache-Ausgaben/Ausgabe_Apr__2006/Transformationskrisen/transformationskrisen.html

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