Leben im Sirius-System

Quelle: aus: „Der Photonenring“, Sheldon Nidle/Virginia Essene (erschienen in LICHTSPRACHE Nr. 30, Juni 2005)
LICHTSPRACHE
Die Zeitschrift für den Transformationsprozess
http://www.energie-der-sterne.de/Impressum/Lichtsprache-Ausgaben/Ausgabe_Juni_2005/Leben_in_Sirius/leben_in_sirius.html
Visionen für den Aufstieg in die nächste Dimension – Teil 4

Wir wissen, dass das erste menschliche Leben einst vom Sirius auf die Erde kam. Im Transformationsprozess nähern wir uns mit unserem Sonnensystem dem Sirius-System an und treten damit das Erbe an, das einst auf der Erde gesät wurde: Wieder zu einem voll bewussten galaktischen Menschen zu werden. Die Sirianer leben bereits ein solches Leben. Ein Sirianer erzählt…

Das Multi-Sternensystem des Sirius besteht aus neun Sternen. Sirius A beheimatet die ursprünglichen nichtmenschlichen Bewohner und ist der größte und hellste der Sterne, aus denen das Multi-Sternensystem des Sirius besteht. Sirius B enthält die galaktischen menschlichen Heimatwelten. Sirius C und Sirius D werden für Lagerungs- und Verwaltungszwecke genutzt, denn wir unterhalten sehr umfangreiche Handelsbeziehungen mit anderen Planetensystemen in diesem Abschnitt der Galaxie.

Sirius hat drei Planeten, die von nichtmenschlichen Wesen bewohnt werden. Diese Geschöpfe sind vollbewusste Wesen und ähneln zwei bis drei Meter großen Löwen. Sie sehen sehr menschlich aus, außer dass sie ein katzenartiges Fell und ein löwenartiges Gesicht haben. Diese Wesenheiten sind unglaublich kluge, wunderbare Geschöpfe und spielen seit unserer ersten Kolonisierung des Sternensystems Sirius B in unserer Geschichte eine wichtige Rolle. In unserem Sonnensystem Sirius B bewohnen wir hauptsächlich zwei Welten. Die erste, die eurer Erde ähnelt, ist von unserer Sonne aus gesehen der vierte Planet, die zweite ist der dritte Planet von der Sonne und hat weniger Wasser als der vierte. Dieser vierte Planet war der erste der beiden, die im Sternensystem Sirius B kolonisiert wurden. Das geschah (nach irdischer Zeitrechnung) vor etwa 4,3 Millionen Jahren. Die Geschöpfe von Sirius A, die ich zuvor beschrieben habe, halfen uns bei der Kolonisierung, denn sie fanden Sirius A ausreichend für ihre Bedürfnisse und hatten kein Interesse, noch weitere Sternensysteme des Sirius zu kolonisieren.

Unser Planet (unsere Heimatwelt) ist etwa eineinhalb mal größer als euer Planet Erde. Er ist auch geographisch recht anders als die Erde. Die Erde ist insofern einzigartig, als sie ein Planet des Wassers ist. Wir sind nicht in erster Linie ein Wasserplanet, aber wir haben einen riesigen Ozean, der ungefähr so groß ist wie euer Pazifik. Dieser große Ozean ist auf allen Seiten von kontinentalen Landmassen umgeben.

Die Kontinente unserer Heimatwelt sind nicht wie die euren beinahe wie Inseln, sondern sind meist Binnenkontinente. In der Nähe unseres einen großen Ozeans befinden sich hohe Gebirge, so dass es an der Küste nur sehr kleine, kompakte Strände gibt. Wir haben sehr wenig weißen Sand, wie es ihn an euren Stränden gibt, sondern hauptsächlich rötlich-braunen. Unsere Erde sieht ganz anders aus als eure; sie hat eher orange- und purpurfarbene Schattierungen mit Brauntönen, die mehr ins Orange gehen als die dunkle und beinahe schwarze Erde auf eurem Planeten.

Außer ein paar Gebirgsketten an der Küste haben wir hauptsächlich weite hügelige Ebenen, durchzogen von ausgedehnten Flußnetzen und großen Seenplatten. Für uns ist dieser Planet ein wunderschönes Land, und wir erhalten es in seinem ursprünglichen unberührten Zustand. Als Hüter und Verwalter unseres Heimatplaneten haben wir die ursprüngliche Flora und Fauna, die wir vorfanden, als die lyrisch-sirianische Zivilisation dieses Planetensystem kolonisierte, in ihrem Urzustand gelassen. Sirius B unterscheidet sich auch darin von der Erde, dass wir eine bläulich-weiße Sonne haben, nicht wie ihr eine gelblich-weiße. Wenn die Sonne an unserem Sirius B-Himmel scheint, dann ist dieser folglich blauer als der eure. Viele, die unseren Sonnenuntergang gesehen haben, sagten, diese Farben seien die wunderbarsten Schattierungen von Orange, Purpur und Orangebraun, die man sich vorstellen kann, und einfach zu außer-ordentlich, um sie angemessen zu beschreiben.

Wir haben auch ein Firmament um unsere Welt herum, so wie das, was ihr einst um die Erde hattet. Durch dieses Firmament ist unsere Heimatwelt unverändert erhalten geblieben, und es hat uns Sirianern ein langes und gesundes Leben und ein absolut vorhersehbares Wetter gesichert. Unser Planet hat zum größten Teil ein beinahe halbtropisches Klima. Unsere sirischen Planeten, besonders der dritte, sind etwas wärmer als die Erde; die Durchschnittstemperatur liegt bei 23 – 25 Grad Celsius, ohne Schwankungen nach oben oder nach unten.

Die Spirituelle Hierarchie des Sirius hat alle Bewegungen der verschiedenen planetarischen Platten mit Licht und Liebe kontrolliert. Es besteht also keine Notwendigkeit für rasche kontinentale Verschiebungen. Daher gibt es auch keine Erdbeben auf unserem Planeten (weder auf dem dritten noch auf dem vierten Planeten). Aufgrund des planetarischen Firmaments haben wir auch keine Stürme, keinen Regen oder Donner, wie es im Moment auf der Erde ist. Auch haben wir sehr wenig Vulkanausbrüche. Jede Vulkantätigkeit wird von uns selbst und der Spirituellen Hierarchie, wenn nötig, kontrolliert.

Unser Kalenderjahr unterscheidet sich ein wenig von dem euren. Wir haben ein Sonnenjahr von 440 Tagen (11 Monate von jeweils 44 Tagen); das kommt daher, dass unser Planet eine etwas größere Umlaufbahn um unsere Sonne hat als die Erde um die ihre. Unser Tag entspricht in etwa dem 24-Stunden-Tag der Erde. Er ist ein wenig länger, aber wir haben Methoden gefunden, um unser Kalendersystem an dieses 24-Stunden-System zu halten.

Einzigartig an unserem Planetensystem des Sirius B ist für uns seine natürliche Schönheit und die Überfülle an Lebensenergie (Prana). Diese Lebensenergie macht ihn ganz unglaublich. Die Geschöpfe und natürlich auch die Pflanzen sind recht verschieden von den euren. Zum Beispiel haben unsere sirischen Bäume, verglichen mit den irdischen, eine verblüffende Farbe – viele von ihnen haben purpurfarbene Rinde statt braune. Was euch vielleicht am meisten interessiert, ist, dass wir in verschiedenen Enklaven und Clans leben – entweder in höhlenartigen Systemen oder in riesigen unterirdischen Städten, die nahe bei den Kraftpunkten unseres planetarischen Netzsystems erbaut sind. Diese höhlenartigen Systeme sind jedoch keine primitiven, dunklen Orte, wie ihr vielleicht meint. Mit der Zeit wird man auch auf eurem Planeten in unterirdischen Städten unter einem Firmament leben, was euch ein unglaublich langes und ausgezeichnetes Leben ermöglicht. Zusätzlich dazu haben wir kleine Kolonien tatsächlicher Siedlungen an der Oberfläche, durch die wir mit den Tempelstätten kommunizieren, die direkt daneben liegen. Diese Anordnung gestattet uns, einige Energiemuster an der Oberfläche zu erleben und auch mit den Tieren und Pflanzen in Austausch zu treten – und so auf allen Ebenen unseres Planeten als wahre Hüter zu wirken.

Spirituelle Lebensgesetze

Vom Leben her sind unsere Muster ziemlich anders als eure. Zu-nächst gibt es vier Grundgesetze mit zwei Hauptprinzipien. Das erste der beiden Prinzipien ist die Wichtigkeit des persönlichen Wachstums des Einzelnen. Unsere Zivilisation beruht auf der Grundüberzeugung, dass das Bewusstsein eines Individuums nur dann wachsen und sich voll entfalten kann, wenn dieses Wesen sowohl seine höhere Seele voll erforschen als auch gleichzeitig den anderen dienen kann. Dabei ist Liebe das Vermögen, eine andere Seelenkraft in jeder Hinsicht zu verstehen, und mit Hilfe dieses Wissens sich dann auch selbst besser zu verstehen.

Das zweite Prinzip besagt, dass das Seelenlicht eines jeden Menschen auf ganz einzigartige Weise auf ihn scheint. Jedes Seelenlicht enthält ein Teilchen des großen Puzzles, aus dem sich die vereinte Menschenfamilie zusammensetzt. Es ist die Pflicht der Freunde und der Familie, dieses Licht voll und ganz zum Leuchten zu bringen. Als Hüter über dieses System, in dem wir leben, haben wir vier soziale Grundgesetze, durch die die menschliche Zivilisation in voller Übereinstimmung mit den Spirituellen Hierarchien leben kann.

Das erste Gesetz heißt das Gesetz des Einen. Es ist ein Gesetz, das nur darauf abzielt, jeder Seele in ihrem persönlichen Wachstum zu helfen. Das Gesetz des Einen ist einfach ein Konzept, das die persönliche Realität mit der Einheit allen Lebens verbindet. Jeder Mensch hat einen ganz bestimmten geistigen Weg, der ihm von seinen geistigen Führern (und den Schutzengeln) und den Herren der Zeit, die unter dem göttlichen Plan der Höchsten Schöpferkraft (Gott) wirken, bestimmt ist. Das Ziel jedes Menschen ist, seinen erwählten geistigen Weg zu entdecken und ihn zum persönlichen Wachstum und zum Dienen zu benützen. Wenn man sein Sinnziel kennt, das heißt, wenn man weiß, auf welche Weise man den anderen dienen kann, dann ist man sich seines eigenen Wertes bewusst und kann aus diesem Wert heraus leichter mit einem anderen Menschen in Beziehung treten.

Das Gesetz der Zwei ist das Beziehungsgesetz. Es besagt einfach, dass die Schöpferkraft durch liebevolle Nähe zu einem anderen Wesen benutzt werden kann. Aus dieser Nähe heraus schätzt man die tiefe Verbindung mit einem anderen und wächst durch die gegenseitigen Liebesenergien über das Bewusstsein des Einzelnen hinaus und gewinnt ein tieferes Verständnis davon, was Hüterschaft bedeutet. Das Gesetz der Zwei bildet die Grundlage für gemeinsames Dienen innerhalb der Hüterschaft durch eine Partnerschaft von Liebe und Fürsorge.

Um allen Wesen, die sich im Sirianischen Reich vollen menschlichen Bewusstseins inkarnieren, zu helfen, stellt jeder Clan seinen Mitgliedern eine Reihe von Ratgebern zur Verfügung, die zum Tempelsystem des jeweiligen Clans gehören. Diese Clantempel, die entlang und auf den Hauptpunkten des Energienetzes des Planeten liegen, dienen als Kern für das Bewussteinsgewebe, das auf dem ganzen Planeten herrscht. Hier werden Meditationen und Übungen vermittelt, die den Menschen helfen, die verschienen Lebenskrisen zu meistern, denen sie in ihrem Bewusstseinswachstum durch die Gesetze des Einen und der Zwei begegnen könnten. In diesen Clantempeln werden die ersten Vorstellungen davon vermittelt, was es bedeutet, ein Hüter des Planeten zu sein.

Im Laufe seines Lebens von der frühen Kindheit bis zum reiferen Erwachsenenalter durchläuft man eine Folge bestimmter Lektionen und Rituale. Diese helfen den Wesen zu verstehen, warum sie ins physische Leben eingetreten sind und das Ziel dieser Inkarnation in der physischen Welt zu sehen. Jedes Wesen glaubt an einen heiligen Grund für seine Existenz – eine spezielle Gabe –, die nicht nur ihm selbst, sondern auch der Gruppe, der Zivilisation, dem Planeten und den Sternensystem hilft. Ziel des Ratgebers war es, dem Einzelnen zu helfen, diese grundlegenden Dinge festzustellen und ihm so zu ermöglichen, sein inneres Sein ebenso voll zu erforschen wie die Verantwortlichkeiten, die für sein Wachstum grundlegend waren.

Das Gesetz der Drei besagt nichts anderes, als dass die Beziehungen zu sich selbst und die Nähe zu einem anderen Menschen ebenso wie zu Freunden und Familie alle miteinander verbunden werden können. Diese Verbundenheit könnte helfen, das große Gewebe der gegenseitigen Abhängigkeit, das sie erschaffen hat, zu verstehen und zu erläutern, denn vollbewusste Wesen müssen verstehen, wer sie sind, und müssen wissen, wie sie sich mit Erfolg in ihrer Wirklichkeit verankern können. Für dieses sich ausweitende Netz der gegenseitigen Abhängigkeit bedarf es also gewisser Grundregeln. Seht ihr, die Vereinigung des Selbst mit der Schöpferkraft in enger Verbundenheit mit einem anderen Wesen (intime Beziehung) braucht ein Mittel, durch das diese Energie neuen Generationen weitergegeben werden kann. Deshalb gehört zum Gesetz der Drei die Energie von Familien- und planetarischem Gruppenwissen. Das Band, das durch die engen Beziehungen erschaffen wird, entwickelt das Netz globaler und planetarischer Verbindungen.

Im Gesetz der Vier dehnt sich diese Verbindung von Clan zu Clan und schließlich von planetarischen zu Sonnensystemen aus. Es verkörpert die Energie des solaren, galaktischen und universellen Gruppenwissens.

Die Gesetze sind über das unmittelbare Sternensystem hinaus ausgedehnt worden, so dass es insgesamt sieben gibt. Genau genommen handelt es sich hierbei um ein expandierendes System von Gesetzen, in dem das Gesetz des Einen in das Gesetz der Vier verwandelt und dann durch die nächsten vier Gesetze in das Gesetz der Sieben (5,6,7) ausgedehnt wird. Dieses ist auf eine höhere Schwingungsebene gehoben und betrifft das ganze Sternensystem des Sirius. Hebt man dies weiter an, kommt man auf das Gesetz der Zehn, das sich auf die Interdimensionale Realität und die Galaktische Föderation bezieht, der das Sirius-System schon sehr lange angehört.

Diese vier Gesetze sind uns so heilig wie es die Bibel für euch ist, die ihr Christen seid. Wir sind dem, was ihr Gott nennt, den Herren der Zeit und der Macht und dem großen Licht, die von ihnen kommen, tief und vollkommen ergeben. Mit euren Worten ausgedrückt, achten, schätzen und lieben wir sie.

Erziehung im Sirius-System

Erziehung gibt es in der lyrisch-sirianischen Tradition also aus zwei Gründen. Zunächst bereitet die Erziehung den Einzelnen auf eine bestimmte Lebensaufgabe vor. In diesem Projekt geht es darum, den Wesen verstehen zu helfen, wie ihr Seelenweg mit einer bestimmten Form des Dienens zusammenhängt und wie diese Art des Dienens Liebe und persönliches Wachstum zum Ausdruck bringen wird. Zweitens geht es auch darum, dass alle Wesen lernen, wer sie sind – die Erziehung umfasst also auch diesen Aspekt. So wird jeder Einzelne darin unterrichtet, sich an andere Leben und Wirklichkeiten zu erinnern. Diese Erinnerungen sollen nicht vergessen, sondern im Laufe jedes Lebens eher noch gestärkt werden. Das Leben wird in der lyrisch-sirianischen Tradition nicht als kurze Folge unzusammenhängender Ereignisse betrachtet; es besteht vielmehr aus einer Reihe bewusster Realitäten, die jede Seelenkraft auf ihre schließliche Rückkehr zu den höheren Lebensenergien, die sie ursprünglich erschaffen hatten, vorbereitet.

Jeder Einzelne lernt, dass der Schlüssel zu Hingabe und innerer Reflexion der Seelenkraft in den Anweisungen des Clans liegt. Diese Ratgeber werden in ihrem Clan hoch geachtet. Ihre innere Reife und ihre hohe Seelenkraft qualifiziert sie zu der heiligen Aufgabe, andere in höhere Bewusstseinszustände zu führen. Die Ratgeber kennen auch Rituale und Meditationen.

Jeder Einzelne lernt also, dass man sich im physischen Universum inkarniert, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Jedem Neugeborenen und seinen Eltern werden daher bestimmte Ratgeber zugewiesen, um die Erinnerungen an frühere Leben wach und die Ziele des neuen Lebens im Auge zu behalten. Die Geburt ist dabei der Beginn eines freudigen, lebenslangen Beitrags zu dem großen Netz des Bewusstseins, das jedes Individuum einschließt. Die Eltern werden in dieser Tradition angemessen vorbereitet und von den Ratgebern unterstützt. Jede Schwangerschaft beginnt mit einem System von Vorbereitungen für das Neugeborene und seine Bedürfnisse.

Die Freuden und Ziele des Lebens werden nicht nur mit der unmittelbaren Familie geteilt, sondern auch mit dem Clan. Liebe ist ein wichtiger Teil des Bewusstseins des Einzelnen. Im Laufe seiner Kindheit lernt man zum Beispiel rasch, wo man herkam und was die ursprünglichen Ziele waren. Die kleinen Kinder sollen sowohl die Freude am Spiel entdecken als auch, wie wichtig jedes einzelne Sein für das bewusste Gewebe des Lebens ist, das sie umgibt. Die Kinder lernen, dass die Menschen eine Hüterrasse sind, und dass das eine große Verantwortung ist, die alle Menschen ernst nehmen müssen. Jedes Individuum lernt von frühester Kindheit an, als Hüter oder Verwalter der Planeten und Sterne zu handeln. Dies gilt als eine heilige Aufgabe. Die Ratgeber unterweisen alle kleinen Kinder in den Pflichten eines Hüters. Durch diese Riten und Meditationen, die auch von allen Erwachsenen gemacht werden, wird auch die Biosphäre des Planeten erhalten. Während des Entdeckens der Bedeutung der täglichen Rituale lernen die Kinder die verschiedenen Ebenen spiritueller Energien unterscheiden, die die physische Schöpfung umgeben und ihre eigene Rolle in dem ständigen Prozess der Schöpfung. Dass die Kinder sich der vielen sie umgebenden Welten bewusst werden, ist ein wichtiger Teil der Gesetze der galaktischen Gesellschaft. Bis zum Ende der frühen Kindheit kann ein Kind seine inneren Ziele in Beziehung zu seinem gegenwärtigen Leben bringen und das jetzige Ziel zu dem, was es in früheren Leben getan hat. Die Kontinuität der Kreisläufe des Lebens wird den Kindern vollständig erklärt. Der Lebenszyklus soll nicht zusammenhanglos sein, und es ist auch nicht Sinn eines früheren Lebens, völlig vergessen zu werden. Das Leben ist ein kontinuierlicher Prozess, und das Selbst wird nicht als getrenntes oder entfremdetes Ego gesehen, sondern als integraler Bestandteil eines Bewusstseinsgewebes. Das Ritual hilft also dem Kleinkind wie dem Erwachsenen, seinen oder ihren Lebensplan zu verstehen und die ganz bestimmte Rolle zu übernehmen, die die Schutzgeister für dieses Leben für richtig halten.

Es ist wichtig, dass die Familienmitglieder und Freunde, die die physische Realität des Kindes bilden, in das tägliche Tun und die Rituale einbezogen sind. Jeder Mensch wählt sich sowohl seine Eltern als auch seine Verantwortungen aus bestimmten Gründen, die von jedem, der an der Erschaffung der physischen Realität des Kindes beteiligt ist, erforscht und verstanden werden müssen. Das zentrale Augenmerk liegt dabei immer nicht nur darauf, die Entwicklung des eigenen Seins zu unterstützen, sondern auch die Verbindungen zu erforschen, die dieses eigene Sein miterschaffen. Wichtige Rituale (angeleitete Spiele), wie zum Beispiel das Spielen mit kleinen Tieren und ihre Rolle in der Biosphäre schätzen zu lernen, bilden einen festen Bestandteil der Kindheit, um dem Kind seine Rolle als Erhalter des Lebens begreiflich zu machen und auch wie diese Rolle mit der Entdeckung seines Selbst zusammenhängt. Jeder Mensch muss seine eigene Rolle als Hüter entdecken, denn dies ist ein Prozess, der tief in der Seelenkraft verankert ist.

Jeder hat bei der Geburt also sofort eine grundlegende Vorstellung davon, wer er oder sie ist. Eines der ersten Dinge, die geschehen, wenn ein Kind geboren wird, ist also, da wir telepathisch mit dem Kind verbunden sind, dass wir ständig fragen, was sein Weg ist. Er oder sie wird ganz klar wissen, warum es sich seine spezielle Gruppe als Eltern ausgewählt hat, warum es sich in einem bestimmten Clan oder einer überfamiliären Struktur befindet, die sie umgibt, wie sein Geschlecht seine Entscheidung zu lernen und zu dienen fördert usw.

Wir nehmen dann diese Informationen und bringen sie auf die nächste Ebene, indem wir die spirituellen Führer und Engel hereinbringen und ganz klar umreißen, wie diese Führer diesem Menschen während seines Lebens helfen sollen. Die Ratgeber, die Eltern, das Kind und die Clan- oder Familienstruktur um dieses Wesen sind also ständig im Gespräch miteinander.

Da Liebe und Obhut die Grundvoraussetzung für unsere gesamte Zivilisation bilden, lernt ein Kind von Anfang an, dass es sowohl von den Eltern als auch von der unmittelbaren Familie geliebt und versorgt wird. Diese unmittelbare Familie umfasst bei uns nicht nur Tanten und Onkel, Großeltern usw., sondern vielleicht bis zu sechzig liebevolle Wesen. Seht ihr, kein Sirianer erlebt die Tragödie, von Geburt an ungeliebt zu sein. Wenn eine ganze Gesellschaft auf dieser ständigen Liebe und Fürsorge beruht, dann ist das, an eurem irdischen Standard gemessen, ein himmlisches Leben.

Die Clans, in denen wir leben, sind in verschiedene Unterteilungen aufgegliedert, die wir als Subclanstrukturen bezeichnen. Auf der Er-de nennt ihr das eine Großfamilie. Jedes der Mitglieder bringt Liebe und Fürsorge für das Kind zum Ausdruck und unterstützt dieses Kind in der Aufgabe, die es sich für dieses Leben gestellt hat. Sie umarmen es und spielen mit ihm und beraten es vielleicht auch, wenn nötig, mit Geschichten. Die Geschichtenzeit bildet einen sehr wichtigen Teil in der Erziehung eines Kindes, so dass ständig Geschichten darüber erzählt werden, wie es war, als man selber Kind war und wie man gewachsen ist, und das Kind dazu ermutigt wird, sich selbst zu entdecken. Als eine Art Vorbereitung schenken wir dem Kind gewöhnliche Haushaltsgegenstände oder auch andere Dinge von Wert, die das Kind später in seinem Erwachsenenleben benutzen wird. Die Erwachsenen, die ähnliche Lebensaufgaben haben wie das Kind, besuchen es, nehmen es in die Arme und teilen Liebesenergien mit ihm als Vorbereitung auf ihre zukünftigen gemeinsamen Missionen. Diese zukünftige Zeit des Dienens und der Liebe zu anderen Wesen und dem Planeten steht also ständig freudig im Mittelpunkt und bildet einen wichtigen Teil des Gesetzes des Einen.

Verbundenheit in Liebe

Man muss sich selbst verstehen, was man zuvor getan hat und wie sich das alles auf das bezieht, was man jetzt vollbringen will. Das führt dann später im Leben zum Gesetz der Zwei, in dem es um Beziehungen oder Verbundenheit geht – zu entdecken, dass Sexualität und Beziehungen keine Tabus sind, sondern ein natürlicher Prozess. Dies alles führt zur Erfahrung von Nähe, welche die Grundlage des Gesetzes der Zwei bildet. Hier erschaffen die beiden Partner ihr gemeinsames Dienen im ständigen unterstützenden Austausch mit dem anderen. So wirken wir Sirianer zusammen als ein großes Netzwerk der Unterstützung füreinander, mit dem Ziel, unserem Planeten, unserem Sternensystem und unserer Galaxie als Hüter zu dienen. Es ist ein ständig weitergehender Prozess, das Verständnis füreinander zu vertiefen, der sowohl durch Geschichten der Liebe als auch durch das Beispiel erfolgreicher Partnerschaften überall auf dem Planeten gefördert wird. Unsere hervorragenden Ratgeber helfen den Partnern, Fähigkeiten des Selbstausdrucks zu entwickeln und sich ständig tiefer zu erfahren. Unsere Gesetze erschaffen so dieses große Netz von Liebe und gegenseitigem Dienen. So ist der Mensch seiner grundlegenden Natur nach angelegt.

Essen, Kultur und Bildung auf Sirius

Wir haben hier eine Zivilisation voll bewusster Wesen, die auf einem Planeten mit sehr hoher Pranaenergie leben. Als solche essen wir eine spezielle Mischung aus lebendigem Gemüse und Obst, die besonders darauf ausgerichtet ist, unsere Energie zu erhalten. Diese energiespendende Nahrung, die leicht und vollständig verdaut werden kann, nehmen wir gewöhnlich etwa zweimal am Tage zu uns.

Wir schlafen ungefähr eine bis anderthalb Stunden pro Tag, denn mit der reinen Nahrung und der großen Pranaenergie, die wir ständig einatmen, brauchen wir nicht mehr sehr viel Schlaf. Dennoch leben wir etwa 3000 bis 4000 Jahre. Gewöhnlich bestimmen wir selbst über die Dauer unseres Lebens, denn wir bestehen sowohl aus einem physischen wie auch aus einem Lichtkörper. Wir können in die höheren Energiemuster aufsteigen und um eine neue Zuweisung bitten, wenn wir das Gefühl haben, dass unser gegenwärtiges Leben vollendet ist. Wie gesagt ist das meist nach etwa 3000 bis 4000 eurer Erdenjahre der Fall. Wir haben daher in Bezug auf Alter, Essen und Schlaf eine völlig andere Gesellschaft. Das wichtigste ist, dass es den Tod nicht wirklich gibt.

Unser Lebenssystem oder die Stadien unseres Lebens sind ganz anders als die euren. Da wir viele Jahrhunderte lang leben, dauert der Abschnitt von der Kindheit bis zum so genannten frühen Erwachsenenalter zum Beispiel ungefähr 70 Jahre. In dieser 70-jährigen Periode kann der ganze Vorgang des Gesetzes der Eins bis zu einem Punkt entwickelt werden, wo es verstanden wird. Während der ersten 70 Jahre der Führung und des spirituellen Wachstums gibt es für gewöhnlich keine sexuellen Beziehungen.

Auch wenn wir in vieler Hinsicht verschieden sind, so haben wir doch auch Ähnlichkeiten mit euch Erdenmenschen, wie zum Beispiel darin, dass auch wir an Bildung glauben. Wir nehmen auch gerne Urlaub. Wir reisen dann vielleicht in andere Sternensysteme oder in andere Gegenden unseres eigenen Planeten und verbringen unsere Zeit einfach mit Meditieren und Spielen. Wir haben Tänze und auch so etwas wie Partys, wo wir Leute aus anderen Clans treffen, miteinander reden und uns vergnügen, lachen oder interessante Geschichten erzählen. Besonders die Geschichten der älteren Mitglieder können sehr faszinierend sein, denn sie gewinnen über all die Jahre sehr viel Weisheit. Auf dem Sirius sind wir der Meinung, dass es etwa zweitausend Jahre dauert, bis man Weisheit erlangt. Die älteren Sirianer, die sich der Vollendung ihrer Lebenszeit nähern, werden also sehr verehrt und geachtet, und wir freuen uns, wenn sie an unseren Festen teilnehmen und Geschichten erzählen.

Eine weitere Freude ist, sich über die wichtigen Projekte, die wir unternommen oder Dinge, die wir gelernt haben, auszutauschen. Wenn wir zum Beispiel an einer exobiologischen Expedition teilgenommen oder ein ganz neues Sternensystem bereist haben, dann besprechen wir uns mit anderen, vielleicht Biologen oder Leuten, die verschiedene Konzepte der Exobiologie studiert haben. Auf diese Weise können die, die nicht mit waren, an dem teilhaben, was wir gelernt haben. Und das, indem wir durch Visualisierung oder telepathische Kräfte miteinander kommunizieren. Wir können das, was wir entdeckt haben, vor unserem eigenen geistigen Auge ablaufen lassen, und ein anderes voll telepathisches Wesen empfängt dann diese Bilder und dieses Wissen als verkapselte Version dessen, was geschehen ist. Er oder sie kann sofort einen Kommentar dazu abgeben. Das ist für Erdenwesen sicherlich erstaunlich.
Wenn ihr zu einem unserer gesellschaftlichen Treffen kommen würdet, könntet ihr dort vielleicht einer Gruppe von heimkehrenden Wissenschaftlern begegnen, die telepathisch mit einer anderen Gruppe von Wissenschaftlern sprechen, wobei kaum ein Wort von ihnen zu hören wäre. Sie wären jedoch sehr aufgeregt, und ihr würdet euch wahrscheinlich fragen, was denn da los ist!

Wir haben zwar unsere Bibliotheken, aber wir wissen auch, dass jeder von uns seine eigene riesige Bewusstseinsbibliothek in sich trägt – fast so groß wie die Kongressbibliothek der Vereinigten Staaten, um einen Vergleich zu benutzen, den Menschen eurer Welt verstehen können. Wir tauschen also ständig unsere Bibliotheksbücher untereinander aus, so dass wir mehr lernen. Lernen ist für uns eine Freude und ein großes Abenteuer. Wir machen Witze und lachen ständig darüber und singen davon. Ja, das ganze Konzept des Lernens stellt eine ständige Herausforderung und Quelle freudiger Erregung für uns dar, und Lernen und inneres Wachstum bilden einen sehr wichtigen Teil unserer Gesellschaft.

Wir haben auch wie ihr Hobbies, künstlerische, und manche Menschen singen ständig, weil ihre Physis ihnen eine schöne Stimme verliehen hat. Wir spielen auch Instrumente und komponieren musikalische Werke. Einige davon basieren auf unserer eigenen traditionellen Musik, aber wir lernen auch gerne die Werke verschiedener anderer menschlicher und nichtmenschlicher Gattungen kennen, um durch ein Verständnis ihrer Kunst und Musik ihre Kultur ganz erfassen zu können.

Trotz der Unterschiede, die gegenwärtig zwischen unseren Welten bestehen, sind die Energiemuster unserer Seelen im Grunde dieselben. Der Unterschied besteht darin, dass wir voll bewusst mit unseren Lichtkörpern verbunden sind, wohingegen ihr – aufgrund der verschiedenen genetischen Experimente, die die Menschen auf eurem Planeten mutieren ließen – jetzt sehr von euren großen Licht- und Liebeskräften abgeschnitten seid.

Wir erkennen euch an und empfinden sehr viel Achtung vor eurem Mut und eurer Entschlossenheit, diese Energien von Liebe und Licht zusammenzubringen. Eure Bemühungen werden unseren beiden Welten sehr zugute kommen, wenn wir zusammen den großen göttlichen Plan erfüllen, der vor langer Zeit von der großen universellen Quelle (Gott) aufgestellt wurde.

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