Tanja Afflerbach Prozess

Tanja Afflerbach Prozess
Hallo, ich bin, s schon wieder, habe heute die Schreibwut, nein war nur Spaß, habe heute endlich mal viel Zeit, endlich mal ein Tag ohne Termin.
Ich habe vorhin meine 3 Monatige Zeitung vom Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer bekommen.

Meine Leidesgenossin Tanja Afflerbach hatte einen Prozess Termin.
Bitte lest selbst, sie hat ein Krankenhaus in Siegen -Weidenau verklagt auf Schadensersatz.
Tanja Afflerbach
Wir erinnern uns, Tanja A. bekam eine Ärztliche Schizophrenie verordnet ,
ich bekam eine Chronische Depression verordnet aufgebrummt.
Nun sind wir beide krank geworden durch die Einnahme von Psychopharmaka , haben eine Lichtallergie mit ganz Körper Nervenschmerzen und keiner will, s gewesen sein. Tanja hat gegen ihre Nervenschmerzen eine eingebaute Morphiene Spritze bekommen, ich halte meine schrecklichen Folterschmerzen so aus, die Uni Klinik verweigert mir aus Lebens rettenden Maßnahmen , das Morphiene.
Persönlich kenne ich Tanja A. nicht aber wir haben viel gemeinsam, hin und wieder besteht Mail – Kontakt.
Mir wurde auch schon gesagt, dass man bei einer Klage Gerichtlich fertig gemacht wird und mit unverschämten Beschuldigungen fertig zu werden hat, wie in dem Artikel oben beschrieben.
Tanja hat den Vorteil, dass die Medien Pressend sind, ihre Klage wird im kleinem Rahmen vom Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene mit Finanziert.
Leider können sie das nicht bei jedem machen, sondern nur in diesem einen Fall, das heißt, ich bekomme als Mitglied keine Finanzielle Hilfe. Tanja A. ist ein Vorzeigefall für diesen Verein.
Wer zuerst kommt , malt zuerst.
Ich drücke Tanja Afflerbach ganz feste beide Daumen, dass sie ihren Prozess gewinnt und sie eine Gesundheitliche Besserung erreicht.
Hier noch ein Foto von Matthias Seibt Bundesverband Psychiatrie erfahrene .
Matthias Seibt

Lieben Gruß Saloma

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5 Kommentare

  1. Am 27.2. – 32.3. findet der diesjährige Psychiatrie-Jahreskongress in München statt. Der Vorsitzende des Psychiater-Vereins lehrt auch an der Uni. Er hat die Methode der Psychiater erfunden und pupliziert, dass die Psychiater nicht mit den Patienten sprechen sollen, sondern nur über diesen. und die Diagnosen nach gutdünken stellen und danach behandeln. Das ist das, was alle Psychiatrie-Erfahrenen so menschenverachtend empfinden. was so viele Fehldiagnosen zurfolge hat und auch dieses Jahr hat dieser Herr Keplin diese Theorie wieder neu aufgelegt und verbreitet unter denPsychiatern. Dagegen findet am 27.2. in München – beginn Geschwister-Scholl-Platz 13.00 Uhr eine Demonstration statt mit internationalen Teilnehmern. Das geht uns alle an.

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    1. Liebe Rosel
      Vielen dank für deinen Informaltiefen Beitrag.
      Das wird bestimmt eine große Demonstration werden. Du hast recht, das geht uns alle an, nicht weck schauen, sondern mit gehen.
      Lieben Gruß Saloma

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  2. Ich bin in der selbst ernannten Menschenrechtsstadt Graz im Jahr 2005 in der Sigmund-Freud-Klinik misshandelt worden. Mit ein Grund für die Misshandlung war meine deutsche Staatsbürgerschaft. Unter den traumatischen Folgen leide ich bis zum heutigen Tag: Mein Leben wurde völlig zerstört! Zum Trauma gehört auch, dass absolut niemand geholfen hat. Trotz Beweisen, Indizien und Widersprüche der Täter wurde weg geschaut und vertuscht. Der Grazer Justiz ging es nur darum, die Täter zu beschützen.
    Der Satz „Graz kümmert sich besonders um Menschenrechte“ ist eine einzige bösartige Verhöhnung der Opfer:
    http://www.mkschubert.de/austria/

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    1. Hallo MischaelKS
      Das ist sehr traurig, was du da schreibst, das tut mir sehr leid. Ich habe eine blog Freundin, die auch nichts gutes von der Schweiz in meinem blog erzählt hat.
      Ich habe mal in meinem blog erzählt, dass die Deutschen das Verufenste Volk auf unserem Planeten sind , vielleicht lag es daran, das dir so weh getan wurde. Viele Länder haben NEUNZEHNHUNDERTDRECKISCH noch nicht verarbeitet.
      Du schreibst von der selben Seelischen Vergewaltigung, wie ich sie erlebt habe. Auch ich habe ein Trauma, weil mir niemand geholfen hat. Auch wurde mein Leben zerstört, vieles ist nicht mehr gut zu machen. Ich habe den Glauben an die gesamte liebevolle Menschheit verloren.
      Die Richter denken sie können richten.
      Die Behörden denken sie können richten.
      Nichts können sie, nur unheil stiften.
      Nur Gott alleine kann richten, vertraue auf ihn, er wird dir helfen.

      Ich habe mich in meiner Verzweiflung 2008 an der Weißen Ring gewand.
      Dort habe ich von meiner Not erzählt, wie ich von einem Polizisten, einem Sozialarbeiter und einem Gesundheitsbeamten Seelisch Vergewaltigt wurde.
      Der Mann vom Weißen Ring, sagte mir, er wolle mich zurück rufen, er wolle erst mal mit Kollegen beraten, ob sie mir helfen können.
      Als er mich dann zurück rief, war ich entsetzt.
      Er hatte den Polizisten, den Sozialarbeiter und den Gesundheitsbeamten angerufen und alle haben sie ihm gesagt, dass das nicht so war, wie ich es erzähle.
      Denen wurde geklaubt, ich stand da als LÜGNER.
      Mit welchem recht, kümmert sich der Weiße Ring um die Täter, das ist doch Opferschutz.
      Siehst du, so ist das überall.
      Aber ich habe mich gewährt, ich habe hier eine schriftliche Entschuldigung, wenigstens von der obersten Kreißpolizeibehörde Unna vorliegen. Diese Entschuldigung habe ich wahrscheinlich nur deswegen bekommen, weil ich das Innenministerium eingeschaltet habe.
      Aber ich frage mich?
      Ich habe diesen Vorfall, mehrmals versucht, bei der Staatsanwaltschaft Hagen an zu zeigen, es wurde immer mit den Worten abgelehnt, es lieget keine Strafbahre Handlung vor.
      Da frage ich mich, warum die Polizei sich entschuldigt und geben auch noch schriftlich zu, dass der Beamte einen fehler gemacht hat.

      Armes Deutschland.

      Ich wünsche dir von ganzen Herzen alles gute für deinem weiteren Weg und danke, hättest du mir nicht geschrieben, hätte ich keine Luft ablassen können.
      Lieben Gruß Saloma

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      1. Zeitungsartikel Waz.
        Endstation Psychiatrie
        17.04.2010 / Szene, Aus dem Westen

        Bochum. Fast zwei Jahrzehnte – so lange dauert das Leiden von Tanja Afflerbach. Weil sie die Bilder eines Verkehrsunfalls, den sie körperlich unbeschadet überstand, nicht aus dem Kopf bekam, ging sie zum Arzt. Es wurde der Auftakt einer zehnjährigen Behandlung mit Psychopharmaka. Die Folgen sind gravierend: Die heute 40-Jährige hat starke Schmerzen und reagiert überempfindlich auf Licht. „Ich musste das Leben einer Verrückten führen, ohne es zu sein”, fasste sie ihre Odyssee zusammen. Der eine vor Gerichten folgte. Seit 2004 klagt die Siegenerin auf Schadensersatz. Ende nicht in Sicht.
        Afflerbach wird bei ihrem Gang durch die Instanzen vom NRW-Landesverband der Psychiatrie-Erfahrenen (LPE) mit Sitz in Bochum unterstützt. Für dessen Sprecher Matthias Seibt steht der Fall Afflerbach exemplarisch für Missstände im Bereich der Psychiatrie. Seibt kämpft für eine 180-Grand-Wende im juristischen und medizinischen Umgang mit Patienten. Schon auf Grund der eigenen Erfahrung. „Wir sind keine ehrenamtlichen Helfer, wir sind aus der Passivität der Krankenrolle ausgebrochen und wollen uns nicht mehr bevormunden lassen.” Der Bedarf für eine Interessenvertretung ist groß, wie Seibt bei Telefonberatungen, Besuchen auf geschlossenen Abteilungen oder bei der Beratung von Selbsthilfegruppen im Ruhrgebiet festgestellt hat. Das Fazit des Diplom-Psychologen: „Das existierende System schadet mehr als es nützt.” Doch die Widerstände gegen Veränderungen beginnen schon auf Bundesebene. Obwohl es in der UN-Behindertenrechtskonvention heißt, „eine Freiheitsentziehung aufgrund einer Behinderung ist in keinem Fall gerechtfertigt”, fand im Kabinettsbeschluss das kleine Wörtchen „allein” den Weg in die Übersetzung. So werde die Praxis der Zwangseinweisungen zementiert, kritisiert Seibt: „Medizinische Behandlungen sind freiwillig, doch in Deutschland wird man zu seinem Glück gezwungen.“
        Oft endet die Behandlung tragisch, wie der Fall Afflerbach zeigt. Dabei kann sie sich fast glücklich schätzen, überlebt zu haben. Seibt verweist auf Studien, die nachwiesen, dass die Lebenserwartung von Menschen mit schizophrenen Störungen bis zu 25 Jahre kürzer ist als normal. „Es gibt Hinweise, dass dies mit Medikamenten zusammenhängt.“
        Dennoch werden pro Jahr in Deutschland rund eine Millionen Menschen in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen, rund 200 000 davon zwangsweise. Der LPE nennt die Behandlung dort unmenschlich und erniedrigend – und widerspricht damit heftig der NRW-Landesregierung, die die geltenden Regelungen in einem Erfahrungsbericht als „sachgerecht und bewährt” bezeichnet hatte.
        Hinter der steigenden Zahl der Einweisungen vermutet Seibt finanzielle Interessen. So gebe es für psychiatrische Kliniken keine Fallpauschalen, so bringe jedes belegte Bett Geld. Seibt: „Patienten werden nicht therapiert, sondern mit Pillen ruhig gestellt und pflegeleicht gemacht.”
        Bei dieser Einschätzung haben die Betroffenen Experten an ihrer Seite. Prof. Klaus Dörner, der als Leiter des Landeskrankenhauses Gütersloh alle 435 Langzeitpatienten entließ, sieht den Anstieg psychischer Erkrankungen als Folge aggressiver Werbung für Psychopharmaka. „Immer geringere Grade von Unwohlsein werden als krankheitswertig diagnostiziert.”
        Die Pharmaindustrie sieht dies anders: „Der zu beobachtende vermeintliche Anstieg psychischer Erkrankungen ist auf eine verbesserte Diagnose zurückzuführen. Die Zahl der Erkrankungen nimmt zunächst einmal nicht unbedingt zu, es werden mehr Patienten diagnostiziert, die vor Jahren trotz ihrer Erkrankung unbehandelt geblieben wären”, so der Bundesverband. Seibt widerspricht dieser Sichtweise: „Die Leute wollen einfach reden. Wir müssen das Problem sozial angehen, nicht medizinisch.” Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie stellt die gleiche Forderung auf.
        Die Techniker Krankenkasse geht von einer halben Million unnötiger Klinikaufenthalten aus. Sie knüpfte in Berlin ein Netzwerk, in dem Patienten so viel Unterstützung finden, dass sie im familiär
        en und beruflichen Umfeld bleiben können.
        Auch in NRW gibt es erste Zeichen von Veränderung: Wissenschaftler auf dem Gesundheitscampus Bochum sollen erforschen, ob Patienten besser in offenen Kliniken behandelt werden oder in geschlossenen. Für Seibt kann das Ergebnis nur lauten: offen.

        Gruß Saloma

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