Die Demo für Menschenrechte der Psychiatrie Erfahrene und Opfer war erfolgreich

Hallo
Ich habe wieder eine Mail bekommen vom Bundesverband für Psychiatrie Erfahrene und Opfer. Es freut mich sehr, dass sie Anhörung bekommen haben.
So kann das ja alles nicht mehr weiter gehen.

Die Demo war erfolgreich.

9 Psychiatrie-Erfahrene überreichten den Delegierten
des Landesparteitags der Grünen in Hamm unsere
Kritik an der Psychiatrie (siehe unten und in der Anlage).
Die weiteste Anreise hatte Bernd aus Aachen, der bereits
um 5.49 Uhr in den Zug stieg.

Auf dem nächsten Programmparteitag der Grünen am
5.-7. Februar dürfen wir dann sogar unsere inhaltliche
Position vortragen.

Mein Dank geht an alle Aktiven, die bei dieser Aktion
mithalfen.

Lieben Gruß Matthias

Stoppen Sie das Töten!

Psychiatrische Behandlung ist tödlich. Die Psychiatrie sperrt Bürger ein und behandelt sie gegen ihren Willen. Jährlich tötet sie dadurch bundesweit ca. 10.000 Bürger.

Warum ist die Behandlung tödlich?
Psychopharmaka haben viele körperschädigende Wirkungen und machen stark abhängig. Wer einmal anfängt, sie zu nehmen, der hört oft nie mehr damit auf.
In der Psychiatrie stirbt man 6 mal so schnell wie draußen. Aber auch ambulante psychiatrische Behandlung ist tödlich: Wer von jung an behandelt wird, stirbt 25 Jahre früher als der Durchschnittsbürger.

Warum sperrt die Psychiatrie ein?
Laut UN-Hochkommissariat für Menschenrechte und UN-Konvention sind Zwangseinweisungen illegal. Trotzdem sind sie noch nicht abgeschafft, denn die Psychiatrie manipuliert die Medien und die Politik mit Lügenmärchen. Zum Beispiel das Märchen vom gefährlichen Geisteskranken, welches durch viele Untersuchungen widerlegt ist.

Warum behandelt die Psychiatrie gegen den Willen?
Behandlung gegen den Willen ist überall verboten. Sie gilt als Körperverletzung. Psychiatrische Behandlung führt zu schweren Gesundheitsschäden und oft zum Tod. Daher ist psychiatrische Behandlung gegen den Willen Folter.
Die Psychiatrie behauptet, die Gefangenen seien geisteskrank und könnten daher nicht entscheiden, was ihnen gut tut, sie hätten keinen freien Willen. Mit dieser Lüge tarnt sie die Folter als „Heilbehandlung“. Sie manipuliert die Politik. Deshalb gibt es Sondergesetze, die die psychiatrische Behandlung gegen den Willen, bzw. die Folter legalisieren. Diese Gesetze sind immer noch nicht abgeschafft worden. Das muss schnellstens geschehen.

Warum tötet das ca. 10.000 Bürger pro Jahr?
In Deutschland werden jährlich über 200.000 Bürger zwangseingewiesen. Die Zahl aller Einweisungen beträgt ca. 1 Million pro Jahr. Alle Eingewiesenen werden durch Lügen und moralischen Druck gezwungen, sich behandeln zu lassen. Wer widerspricht, wird ans Bett gefesselt und bekommt die Psychopharmaka unter Zwang.
Ca. 3000 Bürger sterben dadurch jährlich in deutschen Psychiatrien. Aber viel mehr Bürger sterben zusätzlich aus einem anderen Grund: Die Psychopharmaka machen sie dauerhaft schwer abhängig. Die Betroffenen sterben innerhalb weniger Jahrzehnte einen langsamen Vergiftungstod.
Etwa jede Stunde stirbt ein deutscher Bürger durch die Zwangspsychiatrie.

Was an der Psychiatrie nicht in Ordnung ist
1) Die Lebenserwartung dauerhaft Psychiatrisierter ist um durchschnittlich 25 Jahre gegenüber der „Normal“bevölkerung verkürzt. 25 Jahre verkürzte Lebenserwartung, das ist mehr Un¬terschied in der Lebenserwartung als zwischen Bürgern Deutschlands (78) und des Sudans (58). Dort beträgt der Unterschied laut dem 2005er Fischer-Weltalmanach 20 Jahre. In Bangladesh beträgt die Lebenserwartung übrigens 62 Jahre.
Wer also als Bürger der ersten Welt dauerhaft in die Hände der Psychiatrie fällt, hat eine schlechtere Lebenserwar¬tung als ein Sudanese oder Bangladeshi.

2) Allein stationär kommen in Deutschland jedes Jahr 3.000 Menschen mehr zu Tode, als von der durchschnittlichen Sterblichkeit her zu erwarten. Quelle dieser Information war lange Jahre das Statistische Jahrbuch der BRD. Unser ständiges Hinweisen auf diesen leicht beweisbaren Skandal führte leider nur zu einer Änderung der Statistik, die Praxis blieb gleich.

3) Immer mehr Menschen werden bundesweit zwangsuntergebracht und zwangsbehandelt.
1992: 92.560 1995: 111.457 1999: 136.214
2002: 169.334 2005:193.373
Quelle: Bundesministerium der Justiz, Sondererhebung „Verfahren nach dem Betreuungsgesetz, 1998 – 2005“

4) Es gibt immer mehr Zwangsbetreuungen:
Zahl betreuter Menschen:
– 1991: 350 000 Menschen standen unter Vormundschaft und Pflegschaft
– 1995: 624 695 Betreuungen – 1999: 857 582
– 2002: über eine Million Menschen hatten einen Betreuer als Rechtsvertreter

Das Alter der Betreuten bei Betreuungsbeginn (Stand 2003):
– 18-39 Jahre: 35,5 Prozent – 40-69 Jahre: 38,7 Prozent
– 70 plus: 25,7 Prozent (Anteil dieser Altersgruppe an der Gesamtbevölkerung: 11%)
Gründe für die Betreuung (Stand 2003, Mehrfachnennungen möglich):
– 33,9 Prozent psychisch krank – 18,6 Prozent dement
– 14,6 Prozent Sucht – 11,3 Prozent körperliche Behinderung
– 36,3 Prozent geistige Behinderung – 11,3 Prozent Mischbild

5) Die Gründe (Selbst- und Fremdgefährdung) für Zwangsunterbringung und Zwangsbehandlung sind in über 90% der Fälle nur vorgeschoben (um nicht zu sagen erstunken und erlogen). Nach Betreuungsrecht (§§ 1896-1908 BGB) reicht als „Grund“ sogar Behandlungsbedürftigkeit.

6) Die Richter/innen kontrollieren die Zwangsunterbringungen fast nie sondern nicken die Legalisierungswünsche der Psychiater/innen lediglich ab.

7) Die Verflechtung der Psychiater mit der Pharmaindustrie ist nahezu vollständig.

8) Leseempfehlungen: Marc Rufer – Irrsinn Psychiatrie, Josef Zehentbauer – Chemie für die Seele
Zwangseinweisungen in der BRD 2005

§1906 §1846 Psych
KG
Baden-Württemberg
11.325 1.035 2.863
Bayern
31.413 10.296 6.668
Berlin
1.653 97 1.210
Brandenburg
1.013 90 565
Bremen
414 29 1.292
Hamburg
2.108 40 2.527
Hessen
9.752 132 7.906
Meckl.-Vorpommern
1.322 114 1.069
Niedersachsen
15.091 763 7.396
NRW
36.870 1.986 20.656
Rheinland-Pfalz
5.189 147 4.089
Saarland
1.815 72 453
Sachsen
4.468 142 1.037
Sachsen-Anhalt
1.327 24 504
Schleswig-Holstein
5.242 407 4.040
Thüringen
1.216 32 880

Lieben Gruß Saloma

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2 Kommentare

  1. Guten Morgen!
    Puh, das ist gut, ich wusste gar nicht, dass es so einen Verband gibt. :yes:
    Habe einen schönen Tag. :wave:
    Gruß Karen

    Gefällt mir

    1. Hallo Karen
      Erst mal Herzlichen Glückwunsch nachträglich.
      Ja, Puh, ich bin auch sehr froh, dass es so was gibt, viele Menschen wissen nichts davon und sind auf sich alleine gestellt, mit dem ganzen Wahnsinn.
      Ein lern Arzt von der Uni Klinik hat mir 2007 mal geflüstert, das die Stimmen der Psychiatrie Opfer immer lauter werden.
      Ich habe gekämpft, wie ein Löwe um da raus zu kommen , ich habe es geschafft, aber welchen Preis musste ich dafür bezahlen? Auch wenn ich wenig Geld habe, die 20e Jahresgebühr, für diese Mitgliedschaft ist eine gute Sache, das Opfere ich gerne.
      Dir noch einen schönen Abend
      Gruß Saloma

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